Apple FaceID wird nur ein Gesicht pro Gerät unterstützen

14. September 2017 Kategorie: Apple, Hardware, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Es ist ein gewagter Schritt von Apple, das bei den Nutzern so beliebte und eigentlich auch durchweg zuverlässige TouchID durch eine neue Methode zu ersetzen. FaceID scannt über die TrueDepth-Kamera des iPhone X das Gesicht des Nutzers, um Zugang zum iPhone zu gewähren. Das soll nicht nur sicherer sein als TouchID, sondern auch nicht weniger aufwändig. Werden Tests zeigen, ob FaceID wirklich überzeugen kann – für Unmut könnte die Funktion in Beziehungen sorgen.

TouchID ermöglicht die Registrierung von fünf Fingerabdrücken pro Gerät. Vom wem diese stammen, ist TouchID erst einmal egal, sobald ein Abdruck mit dem hinterlegten übereinstimmt, wird entsperrt. Das nutzen viele Menschen, um anderen Zugang zu ihrem Smartphone zu gewähren. Und das wird mit FaceID nicht mehr möglich sein, denn es kann nur ein Gesicht pro Gerät registriert werden.

Auf dem Smartphone mag das noch Sinn ergeben, es gibt wohl kaum ein technisches Gerät, das „intimer“ ist. Dennoch wird dies natürlich einigen wieder nicht schmecken. Denkt man mal ein bisschen weiter, muss Apple FaceID auch für mehrere Personen ermöglichen, spätestens wenn die Technologie beim iPad zum Einsatz kommt – ich glaube es zweifelt keiner daran, dass dies mal kommen wird.

Solche Geräte werden gerne einmal von mehreren Personen genutzt, zum Beispiel als Familien-iPad. Da wäre es nicht sehr schlau, wenn man nur eine Person für das Entsperren hinterlegen könnte und die anderen sich über eine PIN Zutritt verschaffen müssen.

Wie sieht das bei Euch aus, teilt Ihr den Fingerabdruckscanner mit dem Partner (oder anderen Personen)? Oder ist Euer Smartphone so privat, dass nur Ihr selbst Zugang erhaltet?

(via TechCrunch)

Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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