Apple: Event-Roundup

17. Oktober 2014 Kategorie: Apple, geschrieben von:

Das war er also, der 16. Oktober. Er brachte diverse neue Geräte von Apple. Eigentlich ging man davon aus, dass lediglich zwei iPads das Licht der Welt erblicken, der iMac war eher als loses Gerücht zu werten. Dieser Beitrag fasst noch einmal alles zusammen, gepaart mit meiner ersten Meinung, die ich mit bilden konnte, denn die Geräte gab es zum Ausprobieren.

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Anfangen können wir gerne mal mit der minimalsten Verbesserung, sie wurde dem iPad mini der dritten Generation angetan. Statt A8X bleibt man beim Prozessor der Vorgängerversion. Auffrischung, mehr nicht.

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Als Neuerung ist hier TouchID zu nennen. Ein Bequemlichkeits-Feature um das iPad mini der dritten Generation zu entsperren, oder um Apple Pay zu nutzen. Logo: auch das Bezahlen von Apps ist möglich sowie das Entsperren einiger Apps wie 1Password oder Evernote. Ein extrem kleines Update, welches überraschend ist. Lohnt sich das Update vom Vorgängergerät? Ich glaube nicht.

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Interessant sind die neuen Preiseinstiege. Beim ersten iPad mini steigt man ab 239 Euro in die iPad-Welt ein. Das erste iPad mini mit Retina Display heißt nun iPad mini 2 und ist ab 289 Euro zu haben, während man für das iPad mini 3 schon 389 Euro bezahlen muss. Vorjahrespreis des iPad mini 2 also. Tipp: wenn ihr wirklich auf TouchID verzichten könnt – weil ihr ein iPad weniger häufig entsperrt als euer Smartphone, dann macht euch mit dem Geld einen schönen Familientag.

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Den Fokus möchte man anscheinend auf das iPad Air 2 legen, denn hier wurde am meisten getan. Nicht nur, dass es schmaler is, es ist auch leistungsstärker. Nicht nur, dass bei kompakterer Bauart ein gleich starker Akku verbaut ist, der bis zu 10 Stunden durchhält, ihr habt auch den A8X Prozessor, der mit Sicherheit dem Wettbewerb das Fürchten lehren kann. Dazu gesellt sich der M8 Motion Coprozessor, der die Bewegungsdaten des Beschleunigungssensors, Gyrosensors, Kompasses und des Barometers misst.

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Das iPad Air bleibt auch in der zweiten Generation das Tablet für alle mobilen Arbeiter und Zocker. Sicherlich kennt ihr den einen Typen, der immer in Menschenmengen steht und mit dem iPad fotografiert. Bislang konnte man ihn belächeln, nun schießt er mit der neuen Kamera die Fotos. 8 Megapixel mit neuen Funktionen wie Panorama in Fotos, Zeitraffervideos, Zeitlupe und 1080p HD-Videos sind möglich.

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Die FaceTime HD Kamera erfasst mehr Licht als die Kamera des iPad Air und bietet neben Burst Mode auch HDR Fotos und Video. Für mobile Fotografen, die eh mit dem iPad viel erledigen eine tolle Sache. 802.11ac WLAN mit Multiple-In-Multiple-Out (MIMO) Technologie und TouchID runden das Paket ab, welches ich gelungen finde. Das iPad Air 2 ist sinnvoll verbessert worden, aber das ist ja nur meine Meinung.

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iPad Air 2 mit Wi-Fi werden für 489 Euro als 16GB-Modell, für 589 Euro als 64GB-Modell und für 689 Euro als 128GB-Modell erhältlich sein.

iPad Air 2 mit Wi-Fi + Cellular werden für 609 Euro 16GB-Modell, für 709 Euro als 64GB-Modell und für 809 Euro als 128GB-Modell erhältlich sein.

Lange erwartet und nun endlich da: der neue Mac mini. Mit 519 Euro ein guter Einstieg in die Welt des Mac. Neue Intel Prozessoren der vierten Generation sind drin (inklusive Iris-Grafik), dazu WLAN nach 802.11 ac. Der Einsteiger bekommt für 519 Euro einen Mac mini mit 1,4 GHz Dual-Core Intel Core i5 Prozessor mit Turbo Boost-Geschwindigkeiten bis zu 2,7 GHz, 4 GB Arbeitsspeicher, Intel HD Graphics 5000 und einer 500GB Festplatte. SSDs kosten leider mehr, alternativ muss selbst Hand angelegt werden. Fazit in meinen Augen: gelungenes Update, welches zu lange auf sich hat warten lassen.

Und dann war da ja noch der neue iMac. Retina – oder wie Apple es auch nennt 5K. Ich liebte das Display des MacBook Pro mit Retina Display und verfluchte das Web und nicht angepaste Apps. Ja, das Display ist der absolute Hammer, davon habe ich mich überzeugen können.

Die Leistung ist je nach Konfiguration auch absolute Spitzenklasse. Die Angst bleibt bei mir, dass 5120 x 2880 nur vom System, aber nicht allen Apps und nicht im Web genutzt werden können. Menschen mit der nötigen Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger und Foto-Affinität werden das Gerät lieben. Ab 2599 Euro ist man dabei – ich denke, mein zwei Jahre alter iMac wird mich noch ein ganzes Stück begleiten.

Fazit: Apple iPad Air 2 empfinde ich als gelungen. iPad mini 3 ist ein Update, welches ich mit Hinblick auf den Prozessor nicht verstehe. Gut für die, die warteten: sie bekommen die „alten“ Modelle günstiger. Nicht falsch verstehen: tolles Gerät, aber eben lahmes Update.

Mac mini: Endlich ein Update, ich kenne viele, die warteten. Klasse. iMac mit Retina Display: das Gerüchte-Gespenst ist endlich wahr und wird professionelle Anwender erfreuen, wenn auch zu einem stolzen Preis. Er entlockte ein innovatives Wow, während alles andere in den Bereich evolutionäre Produktpflege fiel.

Testberichte werden zu einzelnen Geräten sicherlich folgen.


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