Apple einigt sich mit FTC, zahlt 32,5 Millionen Dollar an In-App-Kauf-Geschädigte

15. Januar 2014 Kategorie: Apple, iOS, geschrieben von:

Die U.S. Federal Trade Commission (FTC) hat sich mit Apple im Streit um die Einfachheit von In-App-Käufen geeinigt und lässt entsprechende Klage fallen. Apple muss nun 32,5 Millionen Dollar an die Geschädigten – Eltern, deren Kinder In-App-Käufe tätigten – zahlen. Das kommt nicht überraschend und ändert für Apple nichts, denn die Zahlungen waren sowieso vorgesehen. Deshalb akzeptiert Apple den Vorschlag der FTC auch, da sich nichts am bereits festgelegten Vorgehen ändert.

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Die FTC wurde bereits 2011 tätig, als Kunden sich beschwerten, dass Kinder einen zu leichten Zugang zu In-App-Käufen hätten. Seitdem hat Apple nachgebessert und erlaubt Einstellungen, die In-App-Käufe komplett unterbinden oder aber das Kennwort sofort abfragen. Vorher war es möglich, innerhalb eines 15-minütigen Zeitfensters nach dem Download einer App, In-App-Käufe auszuführen, ohne noch einmal das Passwort eingeben zu müssen.

Ein besonders pikanter Fall war der eines 8-jährigen Kindes, das mit Spielen wie Smurf’s Village, Hay Day und ähnlichen Titeln, über 6.000 Dollar Kosten verursacht hat. Diese Kosten wurden allerdings von Apple erstattet.

Ich weiß nicht, ob ich mit dieser Meinung allein dastehe, aber ganz ehrlich, ich finde das nicht gut. Wenn ein Kind derart große Summen in einem Spiel ausgeben kann, ohne dass die Eltern dies zeitnah mitbekommen, läuft irgendwo grundsätzlich etwas falsch, aber sicher nicht in Apples AppStore.


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Quelle: Apple Insider |

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