Apple äußert sich zum vermeintlichen iCloud Hack

2. September 2014 Kategorie: Backup & Security, iOS, geschrieben von:

Wir alle haben es mitbekommen: Nacktbilder diverser Prominenter (unter anderem Jennifer Lawrence, Emily Browning und Victoria Justice) gingen durch das Netz. Erst machte die Nachricht die Runde, dass ein iCloud Hack Schuld daran sein sollte. Apple versprach Ermittlungen in dieser Sache und äußerte sich nun. Ein genereller Hack der iCloud oder des Dienstes Find my iPhone war nicht das Problem, stattdessen haben die Angreifer zielgerichtet Konten von Prominenten angegriffen.

Google Play Music iPhone

Hierbei probierten die Angreifer anscheinend automatisiert Nutzernamen, Passwörter und Sicherheitsfragen aus. Was aus dem Statement nicht hervorgeht: wurde mittels Brute Force und automatisierten Angriffen gearbeitet? Und wenn dies der Fall gewesen ist: warum gibt es keinen Schutz gegen diese Art der Angriffe? Fest steht, die Negativpresse wird Apple sicherlich im Nacken sitzen, egal wie der Angriff ablief.

Theoretisch müsste man in heutigen Zeiten fast zwingend fordern, dass die Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Pflicht wird. Mittlerweile bieten viele Anbieter diesen zusätzlichen Schutz an. Und auch wir dürfen uns hinterfragen, wie viel denn in die Cloud gehört. Fast alle Systeme bieten mittlerweile das automatische Backup von Fotos und anderen Daten an. Ein interessantes Ziel für Angreifer, da die Cloud rund um die Uhr erreichbar ist. Wie ihr die wichtigsten Dienste mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung absichert, beschreibt dieser Beitrag – und ja, Apple bietet dies mittlerweile teilweise auch an, leider ohne Geräte-Auth.


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