Android Verteilung: Nougat kann Anteil mehr als verdoppeln, Lollipop immer noch führend

8. März 2017 Kategorie: Android, Google, Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Die von Google veröffentlichte Android-Verteilung führt einem Monat für Monat vor Augen, wie es um die Updatefreudigkeit der Hersteller bestellt ist. Das wirft meist kein gutes Licht auf die Hersteller, die jetzt erst so langsam beginnen, ältere Smartphones aus Android 7.0 Nougat zu bringen. Und es gibt immer noch Hersteller, die neue Smartphones mit Android 6.0 Marshmallow veröffentlichen. Das ist nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern sorgt eben auch dafür, dass plötzliche noch mehr Geräte mit einem älteren System in Umlauf sind.

Aber schauen wir einmal auf die Zahlen. Android 7.x Nougat kam in der ersten März-Woche insgesamt auf 2,8 Prozent, wobei Android 7.1 gerade einmal 0,4 Prozent ausmacht. Dennoch bedeutet dies mehr als eine Verdoppelung des Nougat-Anteils im Vergleich zum Vormonat, in dem ein Anteil von 1,2 Prozent erreicht wurde.

Android 6.0 Marshmallow hat ebenfalls zugelegt. 31,3 Prozent der Geräte, die den Google Play Store Anfang März besuchten, waren mit dieser Android-Version ausgestattet. Zum Vergleich: Im Vormonat waren es 30,6 Prozent.

Wenn Anteile gewonnen werden, muss es auch irgendwo Verlierer geben – und so ist es bei Android 5.x Lollipop auch der Fall. 32,5 Prozent sind es in diesem Monat, 32,9 Prozent waren es im letzten Monat. Gut möglich, dass Marshmallow nächsten Monat schon stärkste Kraft wird.

Einen relativ großen Anteil hat auch Android 4.4 KitKat mit 20,8 Prozent. Im Vormonat waren es noch 21,9 Prozent. Android Jelly Bean (4.1.x, 4.2.x, 4.3) kommt noch auf 10,6 Prozent, ebenfalls weniger als im Vormonat mit 13,3 Prozent. Zu guter Letzt kommen die mittlerweile nicht mehr unterstützten Versionen Ice Cream Sandwich und Gingerbread jeweils auf 1 Prozent.

Was weiterhin nicht in der Liste auftaucht: Android 7.1.1 Nougat. Liegt daran, dass Google nur die Versionen listet, die mindestens 0,1 Prozent erreichen…


Über den Autor: Sascha Ostermaier

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