Amazons Streaming-Box „Cinnamon“ soll noch vor Weihnachten kommen

4. Oktober 2013 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von:

Amazon hat erst vor kurzem die neuen Kindle Fire-Tablets vorgestellt und verkauft momentan das Vorgängermodell für 139 Euro in Deutschland. Das soll es aber dieses Jahr noch nicht gewesen sein mit neuer Hardware des Versandhändlers. Wie das Wall Street Journal berichtet, will Amazon noch vor dem Weihnachtsgeschäft eine eigene Streaming-Box anbieten.

Amazon-Logo

Amazons kleine Box für das Wohnzimmer soll ähnliche Eigenschaften haben, wie die Streaming-Devices von Roku, also eine Plattform für mehrere App-Quellen und Streamingdienste sein. Natürlich soll die Settop-Box Amazons bestehenden Streamingdienst, der Teil der Amazon Prime-Mitgliedschaft ist, einen gewissen Auftrieb verleihen.

Neben Video- und Audio-Streams soll das Gerät auch in der Lage sein, Spiele auf den Fernseher zu bringen. In den letzten Wochen sei Amazon auf Media-App-Entwickler und Kabelanbieter zugegangen, um entsprechende Dienste auf der Box anbieten zu können. Noch steht allerdings kein Starttermin fest (sollte die Box tatsächlich für das Weihnachtsgeschäft kommen, wird es allerdings langsam Zeit), auch der Preis ist noch eine große Unbekannte. Roku verkauft seine Boxen für 50 Dollar, die Apple TV Box kostet 100 Dollar.

Schaut man sich allerdings die Preisgestaltung der Kindle Fire-Tablets an, kann man wohl eher mit einem niedrigen Preis rechnen, Amazon holt die verpassten Hardware-Gewinne dann mit entsprechenden Content-Angeboten wieder rein. Die Quellen des WSJ sprechen zudem davon, dass auch eine Verzögerung möglich ist oder das Produkt gar nicht erst erscheint. Allerdings halten sich die Gerüchte um eine Amazon Streaming-Box (Codename: „Cinnamon“) bereits seit April.

Ein leichtes Feld ist das der Streaming-Boxen nicht. Die Konkurrenz, bestehend aus Smart TVs, Spielekonsolen und dedizierten Streaming-Lösungen, ist groß. Amazon hat allerdings einen riesigen Kundenstamm und auch entsprechende Content-Angebote direkt im eigenen Haus, ein Vorteil, den viele Hardware-Anbieter nicht vorweisen können.


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Quelle: WSJ |

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