Amazon stellt „Fire TV Stick Basic Edition“ ohne Sprachfernbedienung vor

7. November 2017 Kategorie: Hardware, Streaming, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Neues von Amazon, das Unternehmen hat die Verfügbarkeit eines neuen Streaming-Stick bekanntgegeben. Fire TV Stick Basic Edition nennt sich das in über 100 Ländern verfügbare Angebot. Es richtet sich an Nutzer, die einfach unkompliziert streamen möchten, lässt sich allerdings gar nicht so leicht einordnen. Der Kunde erhält nämlich einen Fire TV Stick mit Quad-Core-CPU, 1 GB RAM und 8 GB Speicher, die gleichen Werte, die auch beim aktuellen Stick vorhanden sind. Aber statt der Sprachfernbedienung gibt es eine ohne Spracheingabe.

Was das Ganze nun schwer zuordnen lässt, ist schlichtweg der Preis. In den USA werden für den Stick 49,99 Dollar fällig, in Frankreich sind es 59,99 Euro. In beiden Fällen ist dies mehr als die aktuelle Version mit Sprachfernbedienung kostet. Auf Amazon.com ist indes zu lesen, dass das Produkt auch nach Deutschland verschickt wird. Nur das „warum“ wird da nicht geklärt.

Denn auch die Angebote mit Apps und anderen Inhalte sind letztendlich identisch, mit einem Prime-Abo erhält man Zugriff auf Prime-Video, außerdem kann man natürlich auf Inhalte von Netflix und Co. zugreifen. Also nichts neues an dieser Stelle.

In Sachen Verfügbarkeit äußert sich Amazon folgendermaßen:

„Fire TV Stick Basic Edition is available for purchase today from Amazon.com and will begin shipping tomorrow to more than 100 countries around the world. It is available for purchase locally in Canada (Amazon.ca), France (Amazon.fr), Italy (Amazon.it), and Spain (Amazon.es). In addition, the Fire TV Stick Basic Edition will be coming soon to Brazil and Mexico.“

Das heißt wohl, dass der Stick als Basic Edition grundsätzlich nach Deutschland geschickt, aber nicht hier bestellt werden kann. Was wiederum logisch ist, warum sollte man hier einen teureren Stick mit weniger Leistung (keine Sprachfernbedienung) kaufen? Vielleicht haben wir auch etwas übersehen, das den Stick besonders macht, bei uns im Team sorgte er aber vor allem für Fragezeichen über den Köpfen.


Über den Autor: Sascha Ostermaier

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