Amazon: Phishing-Mails nutzen Heartbleed-Thematik

12. Mai 2014 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Phishing-Mails – nichts Besonderes mehr im Jahre 2014, fast täglich schreibt uns die Postbank oder die Sparkasse an, dass wir unser Konto verifizieren sollen, da man „mal wieder irgend etwas umstellt“. Oftmals sind diese Phishing-Mails an Plumpheit kaum zu überbieten,wahrscheinlich, weil ihr Inhalt irgendwie mit Google Translate ins Deutsche übersetzt wurde.

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Meistens greift ein guter Spamfilter des Mail-Dienstes – ab und an kommen sie aber dann doch durch – die guten Phishing-Mails. Im Falle von Amazon reiten sie auf einer Angstwelle des Nutzers mit – im konkreten Fall geht es um den Heartbleed-Bug, der theoretisch dahingehend ausgenutzt worden sein kann, dass Daten in fremde Hände gelangten. In der aktuellen Phishing-Mail teilt man mit, dass man sein Amazon-Konto verifizieren müsse, wird dies nicht getan, so wird eine Sperrung durchgeführt. Anzeichen, die eine Mail unglaubwürdig erscheinen lassen und doch könnten einige Menschen darauf reinfallen.

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Absender der Mail ist safer@amazon.de und die Verifikationsseite erweckt auch den Eindruck, als sei man bei Amazon unterwegs – zumindest optisch. Die URL ist natürlich relativ Quatsch, zudem wurde sie über Nacht auch als Phishing-Seite erkannt, was aber nicht heißt, dass die Phishing-Welle beendet ist, schließlich sind die Adressen beliebig austauschbar. In diesem Sinne: Augen auf und vielleicht nicht nur an sich, sondern an die Freunde und Verwandten denken, die gerne mal alles glauben, was in der Mailbox aufploppt. (danke Torsten!)


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