Amazon: Patent beschreibt Smartphone-Unlock mit dem Ohr

15. Juni 2015 Kategorie: Internet, Mobile, geschrieben von:

Amazon will Nutzer laut eines Patentantrags nicht länger über langweilige Methoden wie Entsperrmuster oder dem Fingerabdruck Zugang zum Smartphone gewähren. Vielmehr soll die Ohrmuschel als biometrisches Merkmal herhalten, um den Nutzer zu identifizieren. Geht es nach Amazons Vorstellungen, wird das Ohr mit Hilfe der Frontkamera fotografiert, vergleichen und das Smartphone daraufhin entsperrt. Für die Annahme von Telefonaten vielleicht ganz praktisch, für alle weiteren Aktionen auf dem Smartphone ist der Nutzen allerdings fraglich, wer will sich ein Telefon schon ans Ohr halten, nur um es zu entsperren?

Amazon_Ohr

Das Ohr kann durchaus als Sicherheitsmerkmal dienen, es ist bei jedem ähnlich einzigartig wie der Fingerabdruck. Insofern ein probates Identifizierungsmittel. Gleichzeitig könnte so auch dafür gesorgt werden, dass die Lautstärke bei Telefongesprächen immer passend ist. Je nachdem wie weit das Smartphone vom Ohr entfernt ist, wird das Gespräch entsprechend leiser oder lauter wiedergegeben.

Als alleinige Authentifizierungsmethode dürfte der Ohrabdruck nicht allzu toll sein, in Kombination mit anderen Sicherheits- ind Bequemlichkeits-Features ist die Methode aber vorstellbar. Mal sehen, ob Amazon das Ganze in einer Neuauflage des Fire Phone oder in seinen Fire Tablets zum Einsatz bringt. Nur weil ein Patent dazu da ist, heißt dies ja leider nicht, dass solche Funktionen nun auch sofort eingesetzt werden müssen.

(Quelle: Patent Yogi, via TNW)


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9396 Artikel geschrieben.