Aluhut-Träger, vereinigt Euch! Samsung TVs sind die neuen Wohnzimmer-Spione

7. Februar 2015 Kategorie: Hardware, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Als ich heute morgen den Artikel bei Netzpolitik las, dass Samsung in seinen AGB zu TV-Geräten mit Sprachsteuerung davor warnt, Privates auszuplaudern, wollte ich mich direkt wieder hinlegen. Denn wieder einmal wird eine Sau durch das Dorf getrieben, die bestenfalls ein Teacup-Schweinchen ist, ausgehend von einem unscheinbaren Tumblr-Post von Martin Giesler. Aber von vorne. Samsung warnt in den Nutzungsbedingungen davor, dass bei aktivierter Sprachsteuerung von Smart TVs das gesprochene Wort an Server übermittelt und dort gespeichert wird. Logisch, das Gerät soll ja auf Sprache reagieren. Dass dabei auch Dinge aufgenommen werden, die nicht mit der Steuerung des Geräts zu tun haben, ist logisch, wie sonst sollte ein Befehl erkannt werden. Natürlich muss alles Gesprochene auf Steuerungsbefehle untersucht werden.

Samsung_SmartTV

Erfolgt eine Spracherkennung nicht direkt auf dem Gerät, wird diese serverseitig durchgeführt. Kennt man von Siri oder Google Now. Der Unterschied ist, dass man hier gezielt per Sprache etwas sucht. Ich bin mir gerade nicht sicher, bin aber der Meinung, dass die Hotword-Erkennung bei Google Now auf dem Gerät stattfindet, insofern sollte es unter Android nicht so sein, dass alles Aufgeschnappte auch auf Servern landet, wenn das Hotword aktiv ist. Auch das ist ein Unterschied zu der Spracherkennung, die Samsung einsetzt. Ist diese bei TV-Geräten aktiviert, hören diese immer zu, um nichts zu verpassen, auch im Standby, denn Samsung TVs lassen sich auch per Sprache einschalten. Und alles landet auf den Servern des Spracherkennungsdienstes.

Kollege Lars hat sich einmal durch die deutschen Nutzungsbedingungen auf seinem Samsung TV geklickt, diese lauten sehr ähnlich wie die englische Version, die den Stein des Anstoßes bildeten. Einen Screenshot habe ich oben eingefügt, wer die kompletten Nutzungsbedingungen sehen will, wird bei All About Samsung fündig.

Die Reaktion auf diese „Entdeckung“ zeigt aber wieder einmal schön, wie der Mensch eigentlich tickt. Jeden erdenklichen Nutzungskomfort haben wollen, aber doch bitte alles ohne Weitergabe von Daten. Wie soll denn eine Spracherkennung funktionieren, wenn ein Gerät nicht mithören darf? Wie soll sich so ein System verbessern, wenn die Informationen nicht gespeichert und verarbeitet werden dürfen? Und warum ist Samsung nun der Bösewicht, weil es in den Nutzungsbedingungen kommuniziert wird?

Die Sprachsteuerung lässt sich deaktivieren, man kann sich also den Aluhut sparen und die Funktion einfach nicht nutzen. Will man sie nutzen, akzeptiert man die Nutzungsbedingungen. Liest man diese nicht durch, selber Schuld. Aber Samsung daraus nun einen Strick drehen zu wollen? Vielleicht wenn das Feature direkt nach dem Auspacken aktiv wäre. Und als Begründung anzuführen, dass sich keiner die Nutzungsbedingungen durchliest, nein, das kann man nicht gelten lassen. Samsung ist schließlich nicht für die Bequemlichkeit der Menschen verantwortlich.

Man kann sicher nicht von jedem erwarten, dass er weiß, wie eine Spracherkennung im Detail funktioniert. Aber gerade dann sollte man sich die Nutzungsbedingungen halt doch einmal lesen – oder sich hinterher nicht über Dinge aufregen, die darin eindeutig erwähnt werden. Ein wirklicher Skandal wäre es, wenn Samsung nicht auf die Aufzeichnung der Daten hinweisen würde, sie aber dennoch sammelt. Erinnert alles so ein bisschen an die Geschichte mit den Fernsehern, die für Werbezwecke das geschaute Programm übermitteln. Kräht heute auch kein Hahn mehr danach. Oder was wurde eigentlich aus Kinect und der Xbox One?



Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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125 Kommentare

filesharer123 7. Februar 2015 um 21:18 Uhr

wieder alte analoge Technik einsetzen, die das eh 1000 mal besser und schneller kann und den online-Serverkrams mal sein lassen! Dann kann man sich auch auf eine handvoll Hotwords einigen für 5 Sprachräume und man muss nicht zig Millionen davon auf Servern auswerten, das am Ende sowieso nicht funktioniert, sondern nur die Featureliste verlängern soll – so ein Schwachsinn.

filesharer123 7. Februar 2015 um 21:20 Uhr

Und doitsche Ingeniöre sind wieder gefragt und nicht dieses 08/15 „i make a Statup with a PHP server dude“ -Gossenpack aus Amerika

theCed7 7. Februar 2015 um 21:22 Uhr

Ich kann Deine Gelassenheit nicht ganz teilen. Vorneweg: Da Du ja offensichtlich einen SmartTV von Samsung besitzt, bist du faktisch und per Definition befangen. Das solltest Du Dir vor allem selbst klarmachen, bevor Du so einen Artikel schreibst.

Ich persönlich finde es unangemessen und kurzsichtig, so eine AGB als isolierten Fall anzusehen. Warum genügt es denn Samsung nicht, auf ein Hotword zu lauschen und das lokal zu verarbeiten? Wie sieht es mit den AGB des Drittanbieter aus, an die Samsung die Daten weiter gibt? Wird die Kommunikation wenigstens verschlüsselt, oder kann ich demnächst meinen Nachbarn abhören?

Ich gehe auch davon aus, dass Samsung höchstwahrscheinlich dazu gedrängt wurde, eine Backdoor einzubauen, damit die Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes bei uns der nächste abgeschaffte Strafbestand ist.

Caschy, Dein Artikel mag realistisch die Meinung vieler Leser hier widerspiegeln, auch ich gehöre dazu, aber sobald wir solche Nachrichten mit Schulterzucken hinnehmen geben wir den Glauben an den Rechtsstaat auf!

Es gäbe Möglichkeiten, die den Datenschutz besser umsetzen? Warum setzt Samsung nicht auf diese?

Fehlt nur noch die Kamera und dann wären wir beim Orwell’schen Telescreen.

Iruwen 7. Februar 2015 um 21:27 Uhr

Sowas muss man nicht in neun Seiten langweiliger, schwierig zu lesender Nutzungsbedinungen verstecken sondern kann einfach ganz prominent darauf hinweisen. Und es besteht auch keinerlei Grund, derartige Daten zu speichern. Das widerspricht dem Gebot der Datensparsamkeit, ich hoffe die kommende EU Datenschutz-Grundverordnung wird nicht mehr aufgewicht und regelt das entsprechend EU-weit einheitlich verbindlich und vor allem sanktionsfähig. So ein Blödsinn muss richtig, richtig teuer werden.

Ben 7. Februar 2015 um 21:30 Uhr

Ich kann echt nicht verstehen wie du da so entspannt sein kannst. So was ist echt ein Grund für mich keinen Samsung Fernseher mehr zu laufen. Warum muss das überhaupt erst auf den Server übermittelt werden? Ist das lokal nicht möglich? Weiß du wer da mithört oder das Ganze mitspeichert? Würde mich nicht mal wundern, wenn NSA, GHCQ und co. versuchen das mitzuschneiden oder vielleicht auch einfach nur ein Samsung Mitarbeiter. Sobald die Daten das eigene Haus verlassen verliert man die Kontrolle wer damit Schindluder betreibt

Radler 7. Februar 2015 um 21:33 Uhr

Sascha Ostermaier = Ich hab ja nix zu verbergen.
Auf „Deaktivieren“ drücken deaktiviert auch wirklich!!!11elf1111
Die Industrie will nur unser bestes!
Komfort geht über alles!
Immer diese blöden Aluhutträger!

fabfabische 7. Februar 2015 um 21:36 Uhr

Zur Abwechslung schreibt der Sascha hier mal puren Unsinn: es ist sehr wohl bedenklich, wenn Samsung meint, „wanzenmäßig“ alle Konversationen rund um ihre Fernseher mitschneiden zu müssen. Wenn Du Kritiker dieser Technik als „Aluhut-Träger“ lächerlich machst, dann sagt das mehr über Dich als die vermeintlichen Angsthasen.

Ein Grundprinzip des grundrechtlich definierten Datenschutzes ist „Datensparsamkeit“, d.h. es werden wirklich nur die Daten erhoben, die für ein bestimmtes Anwendungsszenario erforderlich sind. Google Nows Hotword Steuerung ist ein gutes Beispiel, wie dies sinnvoll umgesetzt wird: Die Maschine (und in diesem Fall Samsungs Server) hört nur zu, wenn sie explizit per Hotword dazu aufgefordert wird. Amazons Fire TV hört dem Benutzer auch nur zu, so lange er die Sprechtaste auf der Fernbedienung drückt. „Always On“ zu sein, lieber Sascha, dafür gibt es auch bei dem zweifelhaften Mehrwert eines sprachgesteuerten Fernsehers keinen zwingenden Grund – und ich gehe davon aus, dass Samsung das über die Abwanderung potentieller Kunden feststellen wird.

Andre 7. Februar 2015 um 21:38 Uhr

In mir steigt Wut und Kotze hoch, wenn ich sowas lese.

Nutzer seien selbst Schuld, sollen sich gefälligst die Nutzungsbedingungen durchlesen, faules Pack. Allein der Umstand, dass Samsung seine AGB nicht öffentlich macht, sondern nur Besitzern von SmartTVs über eben jene ausliefert, sollte einem schon zu denken geben – bleibt hier aber vollkommen unerwähnt. Stattdessen wird auf einen Artikel von Samsung-Fanboys verlinkt, die die ganze Geschichte (Überraschung!) vollkommen harmlos finden. In Zeiten unzähliger Backdoors für die Geheimdienste dieser Welt kann man gar nicht genug Aufklärungsarbeit leisten. Stattdessen wird man hier als „Aluhut-Träger“ begrüßt obwohl Samsung zugibt, die Daten extern zu speichern und keine Kontrolle darüber zu haben.

Wieder sehr charmant, Herr Ostermaier.

denkste 7. Februar 2015 um 21:44 Uhr

„Wie soll denn eine Spracherkennung funktionieren, wenn ein Gerät nicht mithören darf?”

Ähm, genau so, wie du es zwei Abschnitte vorher für Google Now beschreibst…

@theCed7
Der Artikel ist nicht von Caschy sondern von Sascha, was man auch an der völlig unangemessenen Überschrift sofort erkennt.

stefan 7. Februar 2015 um 21:47 Uhr

Wie meinen? Nach den Fernsehern die das Programm übermitteln kräht kein Hahn mehr? Das ist für mich DER Grund warum mein Fernseher dumm bleibt. Und ernsthaft zu verlangen, dass die Nutzer doch bitte alle Nutzungsbedingungen lesen mögen ist schlicht Weltfremd. Aber klar… Alles prima. Soll der Artikel ein Trollversuch sein dann meinen Glückwunsch – ansonsten: Wie naiv kann man sein?

fogbot 7. Februar 2015 um 21:47 Uhr

Zur Abwechslung schreibt der Sascha hier mal puren Unsinn: es ist sehr wohl bedenklich, wenn Samsung meint, „wanzenmäßig“ alle Konversationen rund um ihre Fernseher mitschneiden zu müssen. Wenn Du Kritiker dieser Technik als „Aluhut-Träger“ lächerlich machst, dann sagt das mehr über Dich als die vermeintlichen Angsthasen.

Ein Grundprinzip des grundrechtlich definierten Datenschutzes ist „Datensparsamkeit“, d.h. es werden wirklich nur die Daten erhoben, die für ein bestimmtes Anwendungsszenario erforderlich sind. Google Nows Hotword Steuerung ist ein gutes Beispiel, wie dies sinnvoll umgesetzt wird: Die Maschine (und in diesem Fall Samsungs Server) hört nur zu, wenn sie explizit per Hotword dazu aufgefordert wird. Amazons Fire TV hört dem Benutzer auch nur zu, so lange er die Sprechtaste auf der Fernbedienung drückt. „Always On“ zu sein, lieber Sascha, dafür gibt es auch bei dem zweifelhaften Mehrwert eines sprachgesteuerten Fernsehers keinen zwingenden Grund – und ich gehe davon aus, dass Samsung das über die Abwanderung potentieller Kunden feststellen wird.

Dennis Basler 7. Februar 2015 um 21:48 Uhr

Es gibt auch bei Google eine Seite an der man alles was man bei Google per „Ok Google“ angefragt hat nachverfolgen kann – samt Datum, Uhrzeit und dem Befehl der sich sogar online im Player abspielen lässt, soviel dazu. Keine Ahnung wie die Seite in den Einstellungen heißt, (geht glaubig nur online) ich habs verdrängt. Gidf und so..

Hans 7. Februar 2015 um 21:55 Uhr

Deinen Skandal gibt es übrigens schon lange, Senior Ostermeier. Samsung TVs funken deine Sehgewohnheiten völlig ungefragt an irgendwelche merkwürdigen Adressen, sobald das Gerät am Netz hängt. Aber das steht vielleicht nicht bei Netzpolitik.

Uwe Pieper (@UP87) 7. Februar 2015 um 21:56 Uhr

@Dennis Artikel lesen: es steht geschrieben, dass Google Now über den Server arbeitet. Aber Google Now lauscht nicht die gesamte Zeit, sondern nur nachdem das Hotword „Okay Google“ gesprochen wurde – und das wird auf dem Gerät erkannt.

Ich überlege gerade, ob so eine allgemeine Aufzeichnung in Deutschland überhaupt legal sein kann. Man braucht eine Erlaubnis um ein Gespräch aufzeichnen zu dürfen. Wenn mein Fernseher nun alles aufzeichnet und an Samsung schickt… Meine Besucher haben dieser Vereinbarung ja nicht zugestimmt und wissen gegebenenfalls auch gar nicht davon.

Fraggle 7. Februar 2015 um 21:57 Uhr

Setzen 6 kann man zu dem Artikel nur sagen. Gesunde Skepsis zu Wanzen im Wohnzimmer wird als Aluhutträger, also Spinnerei abgetan. Gut, ein Blog erzählt eine Meinung, aber etwas mehr Neutralität wäre doch angebrachter. Vielleicht hilft aber auch etwas länger nachdenken vorm absenden. Findest Du es wirklich kein Problem ein Mikrofon im Wohnzimmer zu haben, daß alles mithören kann?
Wir leben nicht in Star Trek, wo es vielleicht problemlos ist, wir leben in einer Welt von Staatsfeind Nr. 1

8472 7. Februar 2015 um 22:02 Uhr

@theCed7: Da du kein Samsung-TV besitzt bist du faktisch und per Definition befangen!… Sach wie wenig logisches Verständnis kann ein Mensch eigentlich besitzen?

Kameras werden übrigens bereits bei genügend SmartTVs eingebaut. Und gibt’s bei Orwellschem Bedarf (hast du das Buch eigentlich mal gelesen?) auch zum Nachrüsten.

@denkste: Spracherkennung ist immer noch nicht trivial, was einer der Gründe ist warum Siri und Google Now auf Server angewiesen sind. Im Text war nur davon die Rede, dass die Hotworderkennung bei Google Now lokal läuft, was auch etwas einfacher ist, da man hier (zumindest bei meinem Gerät) keine Wahl hat und eh nur mit „OK Google“ starten kann. Will man aber das Hotword frei wählen lassen oder es zumindest an dutzende Landessprachen anpassen würde das eine lokale Erkennung äußerst komplex machen.

Die Reaktion auf diese “Entdeckung” zeigt aber wieder einmal schön, wie der Mensch eigentlich tickt. Jeden erdenklichen Nutzungskomfort haben wollen, aber doch bitte alles ohne Weitergabe von Daten.

Das ist der springende Punkt!

Sadasia 7. Februar 2015 um 22:03 Uhr

In Zeiten von nsa und Co gilt es noch tatsächlich Leute die so eine scheiß auch noch gut finden. Evtl das nächste mal das oberstübchen einschalten bevor man andere die Wert auf ihrer Daten legen als Spinner zu beleidigen

Troy 7. Februar 2015 um 22:05 Uhr

Oh Sascha, Sascha. Natürlich ist es ein gigantischer Unterschied, ob Daten lokal oder auf Servern verarbeitet werden. Dir wäre im Zweifel egal, ob alles, was in deiner Wohnung gesprochen wird, in Korea verwurstet wird? Ebenso unglaublich deine Ahnungslosigkeit gegenüber Google Now: „Ich bin mir jetzt nicht sicher … sollte …“ Ja was denn nun?! Ich hoffe du revidierst deine Sicht hier doch ein wenig. Die Aluhut Metapher ist hier gänzlich fehl am Platz.

Bernd 7. Februar 2015 um 22:26 Uhr

So ein dummen und unreflektierten Mist habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
Und warum überhaupt eine Sprachsteuerung, wenn „Samsung ist schließlich nicht für die Bequemlichkeit der Menschen verantwortlich.“?

Sedi 7. Februar 2015 um 22:27 Uhr

Naja, 9 Bildschirmseiten Datenschutzerklärung nur für die Sprachsteuerung und 56 Bildschirmseiten allgemeine Datenschutzerklärung! Da diese auch noch einfach geschrieben und leicht zu lesen sind,bin ich mir sicher,daß sie jeder Käufer von A bis Z beachten wird.Und die Sprachdaten sind,egal wo sie landen mögen,auch garantiert sicher!
Ist man als Besitzer eines Samsung TV eigentlich verpflichtet eventuellen Besuch darüber aufzuklären,das auch dessen gesprochenes auf einem Server landen kann?

karlnielz 7. Februar 2015 um 22:32 Uhr

Ist so ein Deep Learning Algorithmus, der auf der Markov Matrix beruht. Spracherkennung funktioniert nur, indem man verschiedene Wörter oder Wellen vergleicht und abgrenzt. Nur indem man Milliarden von Sprachfetzen speichert und guckt zu wie viel Prozent sie das eine oder andere Schriftwort sein können bekommt man Spracherkennung hin. Es sollte aber klar in den AGB der Grund für die Speicherung angegeben werden. Es muss sicher gestellt werden, das sich dort nicht die Polizei oder Steuerbehörden die Daten holen können. Auch sollte ausgeschlossen werden, das nicht, wie bei Microsoft geplant war sowas zur Lizenzüberwachung auf X Personen benutzt werden sollte. Auch pervers wäre, wenn man Marktforschung anhand der Veränderung der Stimmlage gemacht wird – also zu vermerken, wenn Caschys Stimmlage sich z.B bei einem Unboxing Video im Kreise der Familie/Mitbewohner ändern würde.

Gähn 7. Februar 2015 um 22:33 Uhr

Ich will jeden erdenklichen Nutzungskomfort ohne Weitergabe von Daten, ganz einfach.
Wie immer Bildniveau vom Ostereimer.

Sascha Ostermaier 7. Februar 2015 um 22:40 Uhr

Es ist erschreckend, wie viele (nicht alle) Kommentatoren den Text offensichtlich nicht gelesen haben oder nicht in der Lage sind, ihn zu verstehen.

theCed7 7. Februar 2015 um 22:44 Uhr

@8472 Jetzt erklärst Du mir mal bitte, was die Definition von Befangenheit mit logischem Verständis zu tun hat? Vielleicht schlägst Du beides einfach noch mal nach?

Und ja, ich hab 1984 gelesen. Genauso wie Brave New World, Ulysses und der Großteil dieser Liste. http://www.modernlibrary.com/t.....st-novels/ (Was auch immer das mit meiner Argumentation zu tun haben soll)

Um mal weniger persönlich zu argumentieren und wieder auf eine faktische Ebene zu kommen: Was wäre am Hotword „Ok Samsung“ auszusetzen?!

Und nein, das ist nicht der springende Punkt. Der springende Punkt wäre, dass dieser „Nutzungskomfort“ sehr wohl auch *ohne* die unverhältnismäßige Datenverarbeitung möglich wäre und, vorallem, warum Samsung diesen viel aufwändigeren und teureren Weg gewählt hat.

Das Schlagwort „Datensparsamkeit“ wurde hier schon genannt, mir persönlich bereiten vor allem die Motive seitens Samsung kopfzerbrechen.

Andre 7. Februar 2015 um 22:46 Uhr

Sascha, irgendetwas scheint mit deiner Selbst-Reflexion nicht zu funktionieren.

theCed7 7. Februar 2015 um 22:56 Uhr

Jetzt aber, Sascha. Der Konsens hier ist doch recht eindeutig. *Wir* haben den Text nicht falsch gelesen, und ich glaube sehr wohl ihn auch verstanden zu haben.

Vielleicht suchst *Du* das Problem lieber bei Dir selbst, weil Du offenbar deine Meinung nicht offen genug kommuniziert hast, oder tatsächlich sehr unreflektiert und kurzsichtig argumentierst.

Und mal ehrlich: Du schreibst im Artikel selbst, du hast eigentlich absolut keine Ahnung was mit Deinen Sprachbefehlen in Google Now passiert, wie überzeugend kann dann bitte noch der Satz „Aber gerade dann sollte man sich die Nutzungsbedingungen halt doch einmal lesen“ sein?

Vielleicht denkst du Doch noch mal über Argumentationsstruktur und/oder deine These nach. Wäre meiner Meinung nach besser, als der kompletten Leserschaft hier kollektive Dummheit vorzuwerfen…

Leo 7. Februar 2015 um 22:57 Uhr

Ja wir habens verstanden. Die Autoren dieses Blogs halten nix von Datenschutz. Das kommt leider nicht nur in Artikeln von Ostermeier sondern auch bei Caschy selbst, wie auch wieder im lezten Neuland Podcast immer wieder deutlich rüber. Datenschutzbedenken halten nur den technischen Fortschritt auf und verhindern Innovationen. Und die, die Datenschutz anmahnen sind eh alle inkonsequent, denn sie besitzen zusätzlich zum Aluhut eine Paybackkarte.

Klar, aus der technischen Sicht, die ein tech-blog nunmal hat, sind die Möglichkeiten von Cloudbasierten Diensten faszinierend und ermöglichen komfortable, geile Features. Finde ich ja auch! Aber mir wäre trotzdem nicht wohl dabei wenn alles was in meinem Wohnzimmer gesagt wird auf irgendwelchen Servern liegt, von wo es irgendwann gestohlen wird. Und deswegen bin ich ein aluhuttragender Verschwörungstheoretiker?

Wir brauchen definitiv wie Iruwen sagt einen strikteren, durchsetzbaren Datenschutz in Europa. Dann fallen den schlauen Köpfen in den Entwicklungsabteilungen auch Möglichkeiten ein, wie man solche Features ohne Verletzung der Privatsphäre umsetzen kann.

karlnielz 7. Februar 2015 um 23:01 Uhr

@ Sascha Ostermaier mach doch demnächst nur ein Bild und eine Audiodatei oder Video – dann müssen das die Leute so konsumieren und nebenbei bit es auch Geld von Youtube. ggf. sonst gibt es nur noch eine Möglichkeit es soll für WordPress einen Trolldrossel Skript, der auf Behaviorismus / Capture – lösen beruht https://www.youtube.com/watch?v=ZG4FawUtYPA

Sadasia 7. Februar 2015 um 23:05 Uhr

Bevor man anderes vorwirft einen Text nicht verstanden um haben sollte man erstmal anfangen zu verstehen warum Datenschutz wichtig ist. Evtl. Würde es auch helfen eine Zeitung oder ein Geschichtsbuch aufzuschlagen.

Flo von tchnws 7. Februar 2015 um 23:06 Uhr

Hört doch mal auf euch künstlich aufzuregen. Das gleiche Larifari gabs schon vor 1-2 Jahre bei LG Fernsehern und noch eine Nummer krasser, so dass alle Smart TV-Features nicht nutzbar waren, wenn man nicht die EULA akzeptierte. Was hat sich seither geändert? Nichts. Bei LG steht genau der gleiche Spaß in Grün in der Privacy Policy (http://gb.lgappstv.com/appspc/.....8;link=202)

Und wenn ihr schon so harte Datenschutz-Fanatiker seid, warum holt ihr euch überhaupt einen Smart TV mit Internet-Anschluss/WiFi-Chip. Hier sollte doch bereits der gesunde Menschenverstand Alarm schlagen und einem mitteilen, dass da sicherlich die einen oder anderen Bits die Leitung durchgequeren, wenn der Fernseher über solche Mittel verfügt. Wenn euch das Spiel des Herstellers nicht passt, dann kauft euch doch nicht so eine Kiste.

cismor 7. Februar 2015 um 23:14 Uhr

Da schreibt doch wirklich jemand, wenn man Komfort der Spracherkennung wünsche, dann müsse man sich gefälligst auch im Standby des Gerätes, also quasi rund um die Uhr komplett abhören lassen. Und warum sollte man sich über eine Firma wie Samsung aufregen, die sowas einfach mal so macht, schließlich würde man ja vorher in den AGB informiert.
Das tut so weh im Kopf, dass ich in völliger Fassungslosigkeit gar keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, der geschrieben nicht beleidigend rüberkommen würde.
Nur so viel: Herr Ostermaier, ich kann Sie nicht mehr für voll nehmen.
Ach und zum Ihrem Kommentar: Wenn alle Kommentare einen Text gleich (falsch) verstehen, dann liegt der Fehler vielleicht eher woanders, oder?

Andre 7. Februar 2015 um 23:14 Uhr

@Flo: Datenschutzbedenken blind und unfundiert zu relativieren (wie in diesem Artikel geschehen) sorgt nur dafür, dass die Erkennung solcher „Gefahren“ immer weiter abstumpft und sich keiner mehr kritisch mit diesen wichtigen Details auseinandersetzen will (wie in diesem Artikel geschehen).

Abgesehen davon macht es für mich einen großen Unterschied, ob der Hersteller meiner Flimmerkiste mein Fernsehverhalten am Umschalten analysiert oder einen Service anbietet, der permanent, unbemerkt und unkontrollierbar Gespräche abspeichert. Ich denke es sollte allen klar sein, wie leicht die Server im Hintergrund mittlerweile geöffnet werden. Und dank Geheimurteilen bekommen wir von alledem nichts mit. Einziger Ansatzpunkt ist dann die Aufklärung im Vorfeld, damit es gar nicht erst so weit kommen kann.

andy2010 7. Februar 2015 um 23:24 Uhr

56 Bildschirmseiten allgemeine Datenschutzerklärung ? Stimmt die Anzahl ? Wow, mit was für einen Mist man sich als TV-Käufer alles rumschlagen muss. Ich bete das mein „dummer“ LCD noch lange lebt. Allen möglichen Mist wie Spracheingabe bauen die Hersteller ein. Einen TV mit gutem Bild bei SD/HD und vorallem mängelfrei (kein Ghosting, Banding usw.) und einem vernünftigen Ton, bekommen sie aber nicht hin.

asdfg1234dfes 7. Februar 2015 um 23:26 Uhr

Wirklich sehr Undurchdachter Artikel!!!
Was ist wenn es ein anders Familienmitglied aktiviert?

Sowas sind doch perfekte features für einen account!
Wer so einen blödsinn wiill,der erstellt sich bei samung eben einen account,
und der Rest wird mit so einem Unsinn nicht belästigt!!

Aber der Autor hat eben ein sehr Kindliches Weltbild,seiner Logik nach sollten Menschen dennen Datenschutz wichtig ist,ehh alle Tod sien,
denn wer nich bei jedem EInkauf überwacht werden willl,braucht schleißlich einfach nix zu Essen Kaufen.

XYZ1 7. Februar 2015 um 23:33 Uhr

Mein Gott was regt Ihr Euch auf? Wenn Ihr das nicht wollt, dann lasst die Funktion doch einfach aus. Samsung zwingt Euch doch nicht das Gerät mit der Sprache zu steuern. Wer es nicht will benutzt eben die klassische Fernbedienung. Insofern schaltet mal nen Gang runter.

Flo von tchnws 7. Februar 2015 um 23:34 Uhr

@Andre: Es geht hier in diesem Artikel einzig um die Sprachsteuerung und die damit verbundene Datenweitergabe an Server. Dass Fernseher seit jeher Daten weitergeben ist schon langläufig bekannt, wenn man sich denn dafür interessiert und selbstständig recherchiert (es gibt ja nicht nur caschys Blog). Aber gleich wieder mit der „Hilfe-Meine-Daten-Werden-Verkauft“-Keule anzurücken halte ich überzogen, da erstens nicht jeder davon betroffen ist, zweitens davor in dem EULA gewarnt wird und drittens die Funktion deaktivierbar ist. Dass jeder Mensch seine Endbenutzer-Blabla-Verträge durchlesen sollte, müsste jedem seit der Soutpark-Folge HUMANCENTiPAD (S15E01) klar sein – kann ich im übrigen sehr empfehlen.

Ich persönlich informiere mich sehr genau >vor< dem Kauf was mein künftiger Fernseher oder anderes technisches Gerät so auf der Kiste haben wird und in welcher Beziehung dies zu meinen Interessen steht. Im Internetz informiere ich mich zudem über Probleme und andere Fehler des Modells und entscheide dann faktisch ob ich das Gerät haben möchte.
Wenn aber normalere Nutzer aufgeklärt werden sollten, dann sollte dies bereits beim Händler passieren. Dort sollte es Thema bei der Ausbildung für geschulte Mitarbeiter sein und nicht Aufgabe der Hersteller. Leider wird das vermutlich nie passieren, da viele Mitarbeiter lieber mit Hertz-Zahlen jonglieren als praktische Tipps für den Fernseher-Kauf zu geben.

Denniss 7. Februar 2015 um 23:44 Uhr

Die Smart-TV sind ja auch sonst nicht unbekannt wenn es ans „versehentliche“ Datensammeln geht. Meiner ist explizit kein Smart-TV sondern einfach nur TV.
Einen deutlichen Hinweis auf die Datensammlung sollte und muß aber auch im Handbuch erfolgen.

Andre 7. Februar 2015 um 23:45 Uhr

@Flo: Bei Saschas Satz „Aber gerade dann sollte man sich die Nutzungsbedingungen halt doch einmal lesen“ habe ich tatsächlich auch direkt an die SP-Episode gedacht.

Dennoch ist das in meinen Augen der falsche Ansatz. Es kann gar nicht genug Aufklärungsarbeit betrieben werden. Einfach zu sagen „Die XBox und LG machen das genauso, deswegen ist das okay“ verdeutlicht doch genau diese Abstumpfung. Wir sind es gewohnt, mit sensiblen Daten um uns zu werfen, weil wir es nicht mehr anders kennen. Aber deswegen darf sowas nicht blind hingenommen werden.

Natürlich informiere ich mich über Produkte, die ich mir kaufen möchte. Um beim Beispiel der SmartTVs zu bleiben: Samsung liefert die AGB ausschließlich über die Fernseher aus. Selbst wenn man wollte, kann man sich gar nicht über diese Detailfragen informieren – mal abgesehen davon, dass speziell dieses Thema nun etwas breiter publik gemacht wurde.

theCed7 7. Februar 2015 um 23:49 Uhr

@Flo

Sicherlich hast du dir die kompletten Nutzung- und Datenschutzbestimmungen all deiner technischen Geräte, sämtlicher Online-Foren und Software aufmerksam durchgelesen? Das wage ich zu bezweifeln. Aber okay, offenbar hat dich Southpark sehr traumatisiert.

Weißt du dann sicher, was mit deinen Daten geschieht? Ne. „This is part of their speech-recognition tech, which uses third parties (whose privacy policies Samsung doesn’t make any representations about)“. Das landet alles schön outgesourced of 3rd Party-Servern, von denen weder Samsung noch EU-Recht was wissen will/kann. Die sind dort dann so ziemlich „everyone’s bitch“.

Das Problem wird sich in den kommenden Jahren noch verschärfen, da die Non-Smarten Geräte aussterben werden, Features per default angeschaltet sind, und sich schließlich gar nicht mehr deaktivieren lassen.

Wehret den Anfängen!

Des Weiteren ist es Aufgabe der Politik und v.a. von Verbraucherschützern (sollen die Verkäufer bei Saturn demnächst Jura studieren, um Fernseher zu verkaufen?!), solche Praktiken nicht zuzulassen. Diese werden aber erst reagieren, wenn die Bevölkerung kundtut, dass die aktuelle Entwicklung problematisch und ungewollt ist.

denkste 7. Februar 2015 um 23:50 Uhr

@XYZ1
@Flo von tchnws

Den Fernseher nicht zu kaufen, wenn es einen stört ist natürlich richtig, aber nur der erste Schritt.
Wenn ein Kleidungshersteller nur auf Kinderarbeit zurück greift, dann ist der erste Schritt zu sagen man solle da nichts kaufen. Trotzdem sollte auch das Vorgehen an sich kritisiert werden. Da jetzt manche schreiben werden, dass das ja wohl nicht vergleichbar sei, gebe ich noch ein paar Beispiele mehr und hoffe es wird dabei klar, dass es um das Prinzip dahinter geht.
Gleiches gilt also, wenn eine Bank ihr Geld in die Waffenindustrie steckt, die fragwürdige Staaten mit Waffen versorgt. Man sollte dort kein Geld anlegen, aber trotzdem das Vorgehen auch allgemein hinterfragen. Oder wenn ein Lebensmittelhersteller Krebserregende Stoffe verwendet.
Oder wenn eine Zeitung regelmäßig gegen Journalistische Grundsätze verstößt.
Oder wenn eine Supermarktkette seine Mitarbeiter überwacht.

Mit nicht nutzen/kaufen/unterstützen allein ist es also längst nicht getan.

Andre 7. Februar 2015 um 23:50 Uhr

Nachtrag: Abgesehen davon finde ich das Niveau von „Aluhut-Träger“ unverschämt.

lentille 7. Februar 2015 um 23:56 Uhr

Sascha hat hier völlig Recht. Diese Warnung gilt grundsätzlich für jedes Gerät mit Mikrofon und Internetverbindung. Egal von jedem Hersteller. Schon vor zwei Jahren gab es das gleiche Theater zu TVs von LG, nur haben die nicht extra darauf hingewiesen. Samsung warnt wenigstens. Wer das nicht will, darf grundsätzlich kein Gerät mit Mikrofon und Internet benutzen. Kein Smart TV, kein Smartphone, kein iPad, kein Macbook und keine XBox.

Christian 8. Februar 2015 um 00:01 Uhr

Ich denke, es stimmt das wir heute eine Nimby Generation haben die alle erdenklichen „Features“ haben will und wohl auch für einen Großteil der hier lesenden mindestens interessant ist – aber die Nachteile schwarz auf weiß beschrieben möchten wir nicht. Datenschutz ist da ein wunderbares Beispiel, ich könnte jetzt mit fracking und co weiter machen…und ich stimme der Mehrheit der hier Kommentierenden zu. Aber natürlich sollte man sich der Konsequenzen aber auch vor dem Kauf bewusst sein.
Trotzdem bin ich nach all den NSA Skandalen, Edward snowdens dieser Welt und vielen Bericht Erstattungen doch sehr sehr erschrocken, wie ein technisch versierter Mensch noch einen solchen Artikel schreiben kann. Er hat entweder nichts dazu gelernt oder sein Privatleben und Datenschutz bedeutet ihm nichts. Da kann Samsung 20x in den AGBs derartiges schreiben – nicht jeder hat ein technisches Verständnis wie wir.
Der Artikel verfestigt mein Bild des Autors noch mehr, ich bin wenigstens noch froh, dass er nicht von cashy stammt…

Andre 8. Februar 2015 um 00:01 Uhr

@lentille: Ich muss also entweder beliebig viele Daten von mir preisgeben oder in der Steinzeit leben? Das findest du nicht bedenklich?

theCed7 8. Februar 2015 um 00:07 Uhr

@lentille Also für Dich macht das keinen Unterschied, dass das Mikrofon wissentlich permanent angeschaltet ist und 24/7 alle Geräusche/Gespräche im Wohnzimmer aufnimmt und auf dubiose koreanische Server weiterleitet?

Und das „wer nicht will, darf nicht“-Argument wurde hier auch schon ausreichend widerlegt. „Wer nicht gesteinigt werden will, darf halt seine Meinung nicht äußern“ Duh, hu?!

„Man muß sich die Freiheit nehmen. Sie wird einem nicht gegeben.“

Flo von tchnws 8. Februar 2015 um 00:08 Uhr

@Andre: Naja, suchste einfach mal nach „Nutzungsbedinungen Smart TV“ bei Google und hängst vielleicht noch „Samsung“ oder „Philips“ dahinter, dann findest du schon einiges – sogar bei bild.de – was dich als Käufer stutzig machen sollte.

Wie heißt es so schön, frei nach Appius Claudius Caecus, übersetzt: „Every man is the architect of his own fortune.“. Es liegt ja an dir selbst, ob und mit wie vielen sensiblen Daten um dich wirfst. Das ist das fast das gleiche Prinzip wie wenn ich mich über Facebook beschwere, dass die Daten sammeln, ich aber außer Acht lasse, dass ich es ja bin der die Daten freiwillig dort eingibt.

Hättest du denn Lust darauf, dass jeder Hersteller und jede App dich vor der Datenweitergabe warnt? Da verlierst du doch auch irgendwann den Überblick und stumpfst ab? 😉

Auf der UK-Seite kannste die PP nachlesen: https://www.samsung.com/uk/info/privacy-SmartTV.html. Nur eine Deutsche Übersetzung gibt es irgendwie nicht im Netz. Da es aber EU-Richtlinie zu sein scheint, müsste das auch für Deutschland gelten (EU-Recht schlägt nationales Recht oder so). Vielleicht hat Samsung vor lauter Sprachsteuerungsentwicklungen kein Geld mehr für einen Übersetzer gehabt.

Christian 8. Februar 2015 um 00:14 Uhr

Ich bin erschrocken, wie ein technisch versierter Mensch noch einen solchen Artikel schreiben kann.
Er hat entweder nichts dazu gelernt nach all den NSA und Snowdens dieser Welt oder sein Privatleben und Datenschutz bedeutet ihm nichts mehr.

Ja man sollte sich vor dem Kauf bewusst sein und sich informieren, und ja wir leben in einer Nimby Welt (ich will alle Vorteile aber mit den Nachteilen nicht leben).

Aber
– Nicht jeder hat ein technisches Verständnis wie wir für derartige Dinge
– kaum einer nimmt sich die Zeit für 50 Seiten AGBs
– Das Niveau Aluhut passt weder zum Thema noch in die heutige Zeit.
– Samsung bietet die Hardware, Auswertung und Software (und damit deine Daten) liegen bei Dritten
– Noch kannst du es deaktivieren, in der nächsten Firmware vielleicht schon nicht mehr

Ich weiß warum mein Fernseher „alt“ ist…

Flo von tchnws 8. Februar 2015 um 00:17 Uhr

@denkste: Geheime Geldtransaktionen von Banken für Waffengeschäfte mit dem Verkauf von Fernsehern und der Warnung vor einer Speicherung von Sprachdaten zu vergleichen ist aber schon leicht wagemutig? Bring doch gleich noch die Bilderberger und die Elvis mit ins Boot.

Aber du sprichst einen interessanten Punkt an: Die Herstellung von Fernsehern. Werden dort nicht auch fleißige Kinderhände bemüht und mit der Gesundheit von Arbeitern gespielt? Das interessiert mal wieder keinen?

denkste 8. Februar 2015 um 00:24 Uhr

@Flo von tchnws
ohje… ich habe mir extra die Mühe gemacht dazu zu schreiben, dass es hier nicht um den direkten Vergleich geht, sondern um das dahinterstehende Prinzip. Deshalb habe ich genügend Beispiele genannt. Such dir doch einfach eines aus, dass deiner Meinung nach besser passt.

Und ich weiß nicht, wie du drauf kommst, dass es keinen interessiert, wie die Geräte hergestellt werden. Mir zum Beispiel ist das sehr wichtig. In dem Artikel hier geht es aber nunmal nicht um Herstellungsbedingungen (auch dazu gab es schon einige Artikel), sondern um Datenschutz.

Flo von tchnws 8. Februar 2015 um 00:38 Uhr

@denkste: Deine anderen Beispiele/Prinzipien sind auch nicht wirklich sinnvoller, da du damit den Wert von aufgezeichneten Sprachdaten gleichsetzen willst mit Kinderarbeit, Krebs erregenden Mitteln und illegalem Waffenhandel. Ist in etwa so toll wie wenn du Facebook mit einem Organe-Dieb vergleichst, der heimlich den Menschen die Nieren raus schneidet. Auch die Mitarbeiterüberwachung ist nicht vergleichbar, da es sich hier eher um vorsätzlich und bewusst installierte Mittel handelt, um gezielt ein paar Menschen zu überwachen.

Bei der Spracherkennung handelt es sich eher um ein Feature, das man nutzen kann und nicht muss – es ist einem also freigestellt, ob man dieses Risiko der „Überwachung“ eingehen möchte. Wenn du aber die Buchse voll hast, dann klebe doch dein Mikrofon zur Sicherheit zu.

Es geht hier aber auch nicht um absurde Beispiele. Es geht bisher eher darum, dass Hersteller wie Samsung besser vor einer Datenweitergabe warnen sollten, da die meisten Menschen wohl zu faul sind ein paar Seiten in dem EULA zu lesen und nicht gerne nachdenken wenn sie sensible Daten weitergeben.

Andre 8. Februar 2015 um 00:47 Uhr

Also genau wie die Bank, die nicht damit hausieren geht, dass sie ihr Geld mit Lebensmittelspekulationen und Waffen verdient oder die Textilkette, die nicht mit den kleinen zarten Kinderhänden wirbt, die ihre Jeans besticken. Und warum nicht? Weil die Kunden/Käufer/Nutzer es nicht gut finden und die Produkte meiden würden.

lentille 8. Februar 2015 um 01:01 Uhr

Wer sich nun künstlich speziell über Samsung entrüstet, kennt entweder die Details nicht oder hat nicht verstanden, worum es geht. Vorher unbedingt mal lesen:

http://allaboutsamsung.de/2015.....-moeglich/

Fazit: Samsung handelt transparenter, zählt die erfassten Daten differenzierter auf und wird dafür auch noch kritisiert. Schon komisch.

hab ich glaub einen 8. Februar 2015 um 01:05 Uhr

Sperrt doch in der Firewall(router) alle ports und ip,s für das gerät und gebt nur das was ihr wollt frei z.b. amazon,YouTube….. Updates kann man auch per stick laden.

Volgecherev 8. Februar 2015 um 01:42 Uhr

Ganz ehrlich? Die Welt retten? Das kann keiner von uns. Ich habe in Sachen Datenschutz resigniert. Die Leute wollen es nicht hören/wissen. Lasst sie sich doch alle ausspionieren lassen. Wenn irgendwer diese Infos ausnutzt ist es zu spät um einzusehen, dass es ein Fehler war so naiv gewesen zu sein. Selbst Schuld. Punkt. Es gibt eine Wahl, aber kaum Jemand hat das Rückgrat die Konsequenten auch zu tragen.

Sivoj 8. Februar 2015 um 01:52 Uhr

Reinstes Artikel-Gold…

Irgendwie scheint es bei gewissen Autoren einen grundsätzlichen Hang zur Respektlosigkeit zu geben…

User 0815 der Dritte 8. Februar 2015 um 03:31 Uhr

Schade…. die Überschrift …. hat was von einer Bewerbung bei dem Springer Verlag…..
Ich würde gerne einen Aluhut kaufen…
Jetzt schäme ich mich fast, das ich hier mit den Werbeblocker aus habe und ab und an als Unterstützung auf eine Werbeanzeige geklickt habe.

Jon 8. Februar 2015 um 07:48 Uhr

Ich finde es auch völlig weltfremd, zu erwarten, dass alle Menschen sich AGBs und Datenschutzbestimmungen durchlesen und zu behaupten, es sei OK, wenn auf Seite 3/9 so etwas signifikantes steht.
Aber davon abgesehen, was ist wenn ich irgendwo zu Besuch bin und die Gastgeber so ein Gerät haben? Erwartet der Autor auch, dass ich mir dann in Zukunft über alle in einem Haushalt vorhandenen Geräte in dem Bezug Gedanken mache und von den Gastgebern erwarte, dass sie das abstellen? Oder ist das wieder ein Fall von „Pech gehabt, musst du eben zuhause bleiben“?
Völlig daneben finde ich auch die Überschrift. Man muss sich nicht über andere Menschen lustig machen.

Sascha Ostermaier 8. Februar 2015 um 08:47 Uhr

Komisch komisch, den Artikel haben vorab ein paar Bloggerkollegen gelesen und stimmten voll und ganz zu. So sehr sogar, dass er einen Veröffentlichungs-Slot nach vorne gezogen wurde. Insofern geben mir die Kommentare natürlich zu denken. Woran es nur liegt, dass ein Artikel unterschiedlich aufgefasst wird? Das wird doch wohl nicht am Namen des Autors liegen? Ihr nennt es vielleicht weltfremd und respektlos, Fakt ist jedoch, dass es genau so aussieht in dieser Welt. Natürlich ist Datenschutz wichtig, wichtiger als jemals zuvor. Und deshalb ist es auch wichtig, dass sich jeder Einzelne darüber Gedanken macht – dazu gehört auch das Lesen der AGB, wenn man nicht überrascht werden will. Aber das darf man Eurer Meinung nach von Menschen nicht verlangen. Da frage ich mich, wer hier die weltfremden Ansichten hat.

Und noch einmal zur Aufklärung (für die Textüberflieger): ich selbst habe keinen Samsung TV, würde aber wohl nach jetzigem Kenntnissstand die Spracherkennung nicht aktivieren. Wohl aber würde ich sie ohne diese Kenntnis aktivieren – ohne die AGB zu lesen. Allerdings würde ich bei Bekanntwerden dieser Abhördinger kein Fass aufmachen, weil ich mir sehr bewusst bin, dass ich das ungelesen akzeptiert habe. Mein Fehler, mein Schaden. Das ist vermutlich der größte Unterschied zu den Menschen, die Samsung hier an den Kragen wollen.

Stefan 8. Februar 2015 um 08:50 Uhr

Frage zum besseren Verständnis. Kann ich die Spracherkennung bedarfsweise aktivieren? Also aktivieren, wenn mir danach ist (Aufzeichnung des gesprochenen Worts) und deaktivieren, wenn mir danach ist (es wird dann nichts aufgezeichnet). Oder heißt einmal aktiviert, immer aktiviert, ich kann also nur einmal wählen, ob ich das Spiel mitmache oder nicht? Das geht aus dem Artikel nicht ganz klar hervor. Ersteres hieße für mich, die Aufregung einiger hier ist völlig daneben, bei zweiterem hieße das für mich, Samsung beschneidet meine Rechte halt doch ein klein wenig, obwohl ich zumindest einmal wählen darf. Ich möchte aber immer wählen dürfen.

Fraggle 8. Februar 2015 um 09:56 Uhr

@Sascha (Kommentar 8.2. 8:47 Uhr:
Der Kommentar liest sich ganz anders als der Artikel (Für Textleser, Textüberflieger weiß ich nicht, weil ich ihn gelesen habe). Deine Meinung aus dem Kommentar kann ich größtenteils verstehen und teilen. ABER: 1.) „gehört auch das Lesen der AGB, wenn man nicht überrascht werden will. Aber das darf man Eurer Meinung nach von Menschen nicht verlangen. Da frage ich mich, wer hier die weltfremden Ansichten hat. “ Nein, denn AGBs sind nicht das Allheimittel alles zu genehmigen. Wenn das so wäre, werden bald alle TVs dauerhafte Mikrofone ohne Abschalttechnik haben. Solange man die Wahl hat oder abschalten kann funktioniert es zwar, aber mit dieser Einstellung wird es damit bald vorbei sein.
2.) Wenn Du selber so eine Skepsis hast und deswegen keinen Samsung kaufen würdest oder zumindest die Funktion deaktivieren würdest, warum dann das beleidigende Aluhutgefasel?
3.) Jeder Mensch darf und sollte eine eigene Meinung haben. Wenn aber, und das ist offensichtlich nach dem zitierten Kommentar, Deine Meinung widersprüchlich zum Artikel ist, dann bitte die Kritisierer nicht als Textüberflieger abtun. Wie gesagt, Deine Meinung aus dem Kommentar kann ich in gewissen Teilen beipflichten, ich finde sie aber nicht im Geringsten im Artikel wieder. Und der ist ein Schlag ins Gesicht derer, die Privatssphäre schätzen und sich deswegen nicht als Aluhutträger beschimpfen lassen wollen.

Dennoch eine Bitte an alle anderen:
Laßt aus der kontroversen Diskussion (Kompliment, daß sie zugelassen wird, aber so und nicht anders kennen wir Caschy) kein Mobbing entstehen! Sachliche Diskussion ohne Beleidigungen!

Jon 8. Februar 2015 um 10:45 Uhr

@Sascha Ostermaier,

das Problem ist doch, dass es ein uralter „Trick“ der Hersteller ist, unangenehme Dinge in Seitenlangen AGBs zu verstecken. Wenn ich für alle Produkte die ich besitze oder Dienste die ich benutze alle AGBs und Datenschutzbestimmungen las, wäre ich bis heute nicht fertig.
Zum allergrößten Teil sind die auch so unmöglich formuliert, dass eine Person mit durchschnittlicher intellektueller Kapazität diese gar nicht verstehen kann.
Deshalb ist das einfach Weltfremd. Sicher obliegt es jedem selbst, ob er sich das antut oder nicht, aber die Hersteller spekulieren natürlich darauf, dass Menschen das nicht machen und verstecken und verschleiern. Das ist wie das berühmte Kleingedruckte in Verträgen. Zurecht, darf das nicht mehr (buchstäblich) k l e i n gedruckt werden.

mg 8. Februar 2015 um 10:45 Uhr

Woher soll ein „Normalnutzer“ wissen, welches Feature er mit welchem Risiko einschalten kann?

Computer nutze ich nun seit 20 Jahren und bin kein Anfänger. Aber daß eine Spracherkennung nicht per lokaler Software abläuft, sondern die Erkennung in Fernost durchgeführt wird, war mir nicht klar.

Wenn beim Aktivieren kein großer Warnhinweis kommt „Achtung: Alles Geräusche in diesem Zimmer werden nach Fernost übertragen und dort verarbeitet“, sondern sich dies in den AGB versteckt, dann halte ich dies nicht für ausreichend.

Hier sehe ich ein Ausnutzen der Unwissenheit der meisten Kunden und damit ein ernsthaftes Datenschutzproblem.

Ich (und wahrscheinlich die meisten) können sich nicht erst in die technischen Grundlagen aller Optionen einarbeiten, wenn man sich ein neues Gerät kauft und dann sachgerecht beurteilen, welche „selbstverständlichen“ Datenübertragungen sich darsus ergeben.

Und wenn die Reaktion auf eine unerwartete Übertragung als „Aluhut-Paranoia“ abgetan wird, dann disqualifiziert dies den Autor.

Jon 8. Februar 2015 um 10:53 Uhr

@Sascha Ostermaier,

sorry für den Doppelpost, aber wenn du denkst, dass die Kritik reflexartig von den Lesern kommt, nur weil du der Autor bist, dann solltest du dich mal fragen, wie es so weit kommen konnte. Andere Autoren wurden hier – so wie ich das beobachte – sehr gut aufgenommen.

Du erfüllst hier eine bestimmte Rolle und hast eine gewisse Reichweite an Lesern. Damit sollte man verantwortungsbewusst umgehen und das sehe ich bei deinen Artikeln oft nicht.

In diesem Fall – Die Frage ist einfach, was dagegen spricht, den Warnhinweis, dass alle Daten übertragen werden sehr prominent zu machen? Der einzige Grund ist doch, dass das durch den Hersteller verschleiert werden soll. Warum also nicht im Sinne des Konsumenten argumentieren, anstatt aus Sicht des Konzerns? Und dann in der Überschrift auch noch indirekt alle die das nicht so sehen als Spinner zu titulieren ist finde ich unmöglich. Aber dann auch noch darüber aufregen, wenn das Echo dieser „Spinner“ kommt.. Naaajaaaa 😉

Jon 8. Februar 2015 um 10:54 Uhr

@Sascha Ostemaie,

sorry für den Doppelpost, aber wenn du denkst, dass die Kritik reflexartig von den Lesern kommt, nur weil du der Autor bist, dann solltest du dich mal fragen, wie es so weit kommen konnte. Andere Autoren wurden hier – so wie ich das beobachte – sehr gut aufgenommen.

Du erfüllst hier eine bestimmte Rolle und hast eine gewisse Reichweite an Lesern. Damit sollte man verantwortungsbewusst umgehen und das sehe ich bei deinen Artikeln oft nicht.

In diesem Fall – Die Frage ist einfach, was dagegen spricht, den Warnhinweis, dass alle Daten übertragen werden sehr prominent zu machen? Der einzige Grund ist doch, dass das durch den Hersteller verschleiert werden soll. Warum also nicht im Sinne des Konsumenten argumentieren, anstatt aus Sicht des Konzerns? Und dann in der Überschrift auch noch indirekt alle die das nicht so sehen als Spinner zu titulieren ist finde ich unmöglich. Aber dann auch noch darüber aufregen, wenn das Echo dieser „Spinner“ kommt.. Naaajaaaa 😉

lentille 8. Februar 2015 um 10:59 Uhr

@mg: Spracherkennung funktioniert heute meistens nicht lokal, sondern läuft über externe Server in der Cloud. Das machen Apple’s Siri, Microsoft’s Cortana und Amazon’s komische Tonne genau so.

Mann-O-Mann 8. Februar 2015 um 11:10 Uhr

Aluhutträger WTF? Das Niveau hier ist langsam aber sicher echt bedenklich geworden. Allein wenn ich sehe welche Mengen an Trackern bei Aufruf der Seite im Hintergrund geladen werden. Da brauche ich auch keinen Samsung, LG etc. Fernseher mehr. Welcher Ottonormalverbraucher liest denn bitteschön hunderte Seiten AGBs und Datenschutzerklärungen durch. Das macht schließlich auch kein Mensch auf dieser Seite. Keine Sorge, ich kommentiere hier nie wieder denn ihr seht mich auf diesem Blog nicht wieder. Adblocker an, Lesezeichen gelöscht, good luck 🙁

Pete 8. Februar 2015 um 11:17 Uhr

Hallo Sascha,

auch wenn es früher schon persönliche Anfeindungen gab, so gibt es doch genug Spielraum nur inhaltlich anderer Meinung zu sein. Ich sehe das wie @mg, das die meisten Normalverbraucher garnicht auf die Idee kommen, das die Daten nicht auf dem Gerät sondern in der Cloud verarbeitet werden.
Und zu sagen ist halt selbst meine Schuld, ich hätte ja die AGBs lesen können, ist auch sehr kurzsichtig. Wir werden inzwischen in unserem Leben so mit AGBs vollgemüllt. Bei jedem Gerät, jedem Smartphone Update, jeder neuen Software kommen jeweils 30-40 Seiten AGBs dazu, teilweise in Juristensprache. Nicht umsonst urteilen Gerichte, das Teile der AGBs unwirksam sind, die nicht der Lebenserfahrung eines normalen Menschen entsprechen.

Ein seltener Gast 8. Februar 2015 um 11:20 Uhr

Mal noch ’ne Frage… gesetzt den Fall, die Daten gehen durch das Internet (wahrscheinlich der Fall) und sind nicht mal verschlüsselt (nicht unbedingt auszuschließen)… und die gelangen gaaaanz zufällig (kann ja mal passieren) in die Hände von Steuerpolizei oder Ordnungsamt und da wird über die letzten tollen Sachen bei der Steuererklärung oder auf der A7 gequatscht… ist das dann eine Überwachung im Sinne der Unverletztlichkeit der Wohnung oder schon im Sinne des Fernmeldegeheimnisses?

Stefan 8. Februar 2015 um 11:20 Uhr

Jetzt werden hier auch unliebsame Kommentare ausgesiebt. Große Klasse!

Jonas 8. Februar 2015 um 11:22 Uhr

Ich kann ja auch nicht verstehen, warum dafür so ein Gerät immer always on sein muss.
Reicht es nicht die Spracherkennungssemantik lokal auf dem Gerät zu haben?

Andre 8. Februar 2015 um 11:46 Uhr

@lentille: Der Artikel bei AllAboutSamsung ist oben bereits verlinkt. Für mich macht es die Sache nicht besser, wenn eine Reihe von Fanboys sagt, dass man Samsung dafür doch bitte nicht kritisieren soll.

HB 8. Februar 2015 um 11:51 Uhr

@Ostermaier

Einmal mehr ein unreflektierter, „Ich weiß nicht wirklich wie es funktioniert“-Artikel, der Menschen, die anderer Meinung sind und sich vielleicht etwas mehr Gedanken über Datenschutz machen als Sie, noch dazu verunglimpft! Gratuliere!

HB 8. Februar 2015 um 11:56 Uhr

…ach ja, und belassen Sie es doch einfach beim Kopieren von Pressemitteilungen, das liegt Ihnen augenschneinlich besser!

Winert 8. Februar 2015 um 12:58 Uhr

Der Autor hat direkt den Fehler begangen Menschen die auf Datenschutz wert legen als „Aluhutträger“ zu beschimpfen. Solche pauschalen und niveaulosen Aussagen bin ich eigentlich nur von einem Herr Pallenberg gewohnt, der seine Glaubwürdigkeit schon lange verloren hat. Gehen sie bitte nicht den selben Weg…

mandroid 8. Februar 2015 um 13:01 Uhr

Also ich habe bei meinem Samsung TV die AGB gelesen… So lang sind die gar nicht und auch wenn ich sie umständlich formuliert finde bleibt mir wenig übrig außer keinen smart TV zu verwenden. Als ob andere Hersteller da besser wären.

Wie schon viele andere hier gesagt haben: jedes Gerät mit Mikrofon und ggf Kamera kann per backdoor von Geheimdiensten genutzt werden, egal, was in den AGB steht.

schaudie 8. Februar 2015 um 13:40 Uhr

Samsung warnt vor eigenen Fernsehern:
http://www.sueddeutsche.de/dig.....-1.2341288

Bernd 8. Februar 2015 um 13:43 Uhr

Kam durch die SZ auf den Blog. War früher täglich hier. Ich hatte mich schon gewundert, dass Cashy sowas schreiben soll.
Aber dann sah ich dass es Sascha war. Damals auch der Grund dem Blog hier fernzubleiben. Finde es schade, dass Cashy (das ist meine 100%ig subjektive Meinung) sich den Blog von regelmässig grottigen Sasch-Posts versauen lässt.

Sascha Ostermaier 8. Februar 2015 um 13:56 Uhr

@Bernd: interessant, wie du eine Regelmäßigkeit erkennen kannst, wenn du nur zufällig zurückgekehrt bist.

Leif 8. Februar 2015 um 14:21 Uhr

Oh man, es ist einfach erschreckend wie Sascha sich hier versucht alles zurechtzubiegen. Fällt mir schon seit einigen Monaten auf, dass es gewaltige Niveau-Unterschiede zwischen Caschy und Sascha gibt. Viele werden Artikel von Sascha demnächst bestimmt gar nicht mehr lesen.

Mike 8. Februar 2015 um 14:32 Uhr

„Die Sprachsteuerung lässt sich deaktivieren, man kann sich also den Aluhut sparen und die Funktion einfach nicht nutzen. Will man sie nutzen, akzeptiert man die Nutzungsbedingungen. Liest man diese nicht durch, selber Schuld. Aber Samsung daraus nun einen Strick drehen zu wollen? Vielleicht wenn das Feature direkt nach dem Auspacken aktiv wäre. Und als Begründung anzuführen, dass sich keiner die Nutzungsbedingungen durchliest, nein, das kann man nicht gelten lassen. Samsung ist schließlich nicht für die Bequemlichkeit der Menschen verantwortlich. “

Sorry, aber sowas Dummes hier in diesem Blog zu lesen enttäuscht mich sehr.

Oder werdet ihr Technik-Anbeter jetzt debil?
Warum zum Beispiel müssen die Daten bei Samsung GESPEICHERT werden (nicht nur VERARBEITET)?

Aus der verlinkten Quelle:
„…und mich durch die EULA durchgeklickt, was gar nicht so einfach war….“
„…Dann kann man die Datenschutzerklärung zu den Spracherkennungsdiensten aber nicht lesen, also habe ich diese kurzzeitig aktiviert …“

Dort sind auch die zehn(!) Seiten der AGB zu sehen.

Aber in einem hat der Autor recht: „selber Schuld“ wer sich einen Fernseher mit Mikrofon, Kamera und Internet-Zugang ins Wohnzimmer stellt, nur weil zu faul ist bei der Nutzung zur Fernbedienung zu greifen. Ein Traum für alle Geheimdienste der Welt.
Um sich dier Gefahren bewusst zu sein muss man auch kein Fan von „Aluhüten“ sein, wie es der Autor so „schön“ sarkastisch auswalzt. Vor Snowden wurden ja auch alle ausgelacht, die von Telefon- und Internet-Überwachung redeten….

Sechs, Setzen.

Ralf 8. Februar 2015 um 14:39 Uhr

Unabhängig wer diesen Artikel verfaßt hat, er vertritt auf jedenfalls eher eine Firmen nahe Position.
Von Anwendern verlangen, daß sie entweder seitenlange AGBs durchzulesen haben, die absichtlich schwer verständlich verfasst sind *oder* beim simplen duchklicken die Verletzungen des Persönlichkeitsrechts einfach akzeptieren müssen verdreht vollkommen die Sachlage.
Es gibt keine technische Notwendigkeit, daß Samsung alles was die Mikros aufzeichen auf ausländische Server schaufelt. Hotword einführen und gut ist. Wenn Samsung also eine Wanze im Wohnzimmer installiert und hinter seitenweise AGBs versteckt gehört ein solches Verhalten gebasht und nicht schön geredet.

Susi 8. Februar 2015 um 14:57 Uhr

Hahaha, was für ein Shitstorm 😀 Wenn das aufgezeichnete Wort wenigstens den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stünde 😉

Iruwen 8. Februar 2015 um 15:16 Uhr

*hust* ich weiß gar nicht wer von den Bloggern hier wer ist und dass Sascha != Cashy ist wusste ich bis gerade eben auch nicht. Ich lese hier hauptsächlich mit weil ich Zusammenfassungen für mich interessanter News bekomme und mir dann die verlinkte Originalquelle ansehen kann. Trotzdem finde ich den Beitrag als beruflicher Datenschützer bei einem Auftragsdatenverarbeiter mäßig durchdacht.

„Wie soll denn eine Spracherkennung funktionieren, wenn ein Gerät nicht mithören darf? Wie soll sich so ein System verbessern, wenn die Informationen nicht gespeichert und verarbeitet werden dürfen?“

Wenn sich spätestens an dieser Stelle da bei den mitlesenden Bloggerkollegen keine Kritik regt ist das bedauerlich. Und das ist auch keine Meinungsäußerung, also ganz objektiv zu kritisieren.

Voo 8. Februar 2015 um 15:32 Uhr

Hätten das die Stasi Schergen das noch erleben dürfen. Legale Wanzen in jedem vierten deutschen Wohnzimmer, die die Bürger sogar freiwillig aufstellen und nutzen. Ein Wahnsinn. Die Vorstellung, dass JEDES gesprochene oder gestöhnte Wort aus den eigenen vier Wänden auf fremde Server gelangt, ist absolut erschreckend.

Kalle 8. Februar 2015 um 15:46 Uhr

Das ist einfach nur Samsung wie wir es kennen. Statt auf ein Kommando zu hören und dann an den Server zu übertragen (ala „Hey, Siri“ oder „Ok, Google“), schneidet man alles mit.

Marvin 8. Februar 2015 um 16:20 Uhr

Und Tschüss!

Sorry,aber das hier ist ja aller unterstes Niveau, das hätte ich hier doch nicht erwartet.
Zum einen diese unreflektierte Denkweise à la „Machen doch alle so!“ und „Selbst schuld hättest doch die AGBs lesen müssen!“.
Nein, ich hab tatsächlich besseres zu tun, als mir nach dem Kauf eines Gerätes erst mal 50 Seiten AGBs in juristen-deutsch durch zu lesen.
Und für mich ist es auch nicht normal das für eine Hotword-Funktion ALLES was ich in der Nähe meines Fernsehers sage automatisch aufgezeichnet und auf den Servern von irgendwelchen Dritten gespeichert wird.
Das beste ist dann aber die pauschale Diffarmierung von Kritikern als „Aluhut-Träger“.
Das ist noch nicht mal Bildzeitungs-Niveau!

geeg 8. Februar 2015 um 16:33 Uhr

Was für ein geistiges Armutszeugnis von Sascha Ostermaier.

„Ich bin mir gerade nicht sicher, bin aber der Meinung, dass die Hotword-Erkennung bei Google Now auf dem Gerät stattfindet, […]“
Eine kurze Google-Suche hätte gereicht, aber um sachliche Artikel geht es ja wohl nicht. Kurz: Hotword-Erkennung läuft bei Android offline.

„Wie soll denn eine Spracherkennung funktionieren, wenn ein Gerät nicht mithören darf?“
Indem ein Produkt nicht beim Kunden, sondern in der Entwicklung oder von einer Testgruppe getestet wird.

„Liest man diese nicht durch, selber Schuld.“
Das ist im Allgemeinen rechtlich gesehen vollkommen falsch. Wenn etwas derart unerwartet und über die Erfüllung der Funktionalität hinausgehend stattfindet, reicht eine Nutzungsbedingung nicht aus. Notwendig ist das technisch nicht, siehe Google, einen krassen Einschnitt ist eine 24/7-Audioübertragung hingehen schon. Der Verbraucher mit explizit darauf hingewiesen werden. Sicherlich eine ermessenswache von Fall zu Fall, so ein Statement von Sascha aber einfach nur dämlich.

Es ist denkbar absurd, wie Samsung sich das vorstellt, nichts privates im Wohnzimmer zu sagen wäre eine Lösung. Technisch ist die Dauerübertragung unnötig, für die Weiterentwicklung ebenso. Aber Sascha findet es übertrieben, dass Datenschützer darauf hinweisen. Bravo. Und eröffnet nun selbst den Karneval der Narren im Dorf.

Das Foto ist wiedermal wie so oft bei den Artikel irgendwo herkopiert, vermutlich umlizensiert. Aber dann groß die „Rechtlich passt doch alles, weint doch nicht“-Keule schwingen.

Iruwen 8. Februar 2015 um 16:35 Uhr

*hust* ich weiß gar nicht wer von den Bloggern hier wer ist und dass Sascha != Cashy ist wusste ich bis gerade eben auch nicht. Ich lese hier hauptsächlich mit weil ich Zusammenfassungen für mich interessanter News bekomme und mir dann die verlinkte Originalquelle ansehen kann. Trotzdem finde ich den Beitrag als beruflicher Datenschützer bei einem Auftragsdatenverarbeiter mäßig durchdacht.

„Wie soll denn eine Spracherkennung funktionieren, wenn ein Gerät nicht mithören darf? Wie soll sich so ein System verbessern, wenn die Informationen nicht gespeichert und verarbeitet werden dürfen?“

Wenn sich spätestens an dieser Stelle da bei den mitlesenden Bloggerkollegen keine Kritik regt ist das bedauerlich. Und das ist auch keine Meinungsäußerung, also ganz objektiv zu kritisieren.

/e: Post wird nicht angezeigt, Test.

Roland P. 8. Februar 2015 um 18:39 Uhr

Der Artikel hat’s schon versucht, aber nun noch mal ganz offiziell: Ich erkläre die Samsung-Debatte für beendet.

geeg 8. Februar 2015 um 18:57 Uhr

Auf Twitter schreibt unser Experte für undurchdachte Artikel: „Die Frage ist, wie man die Nutzer sensibilisiert. Samsung versucht es und bekommt dafür aufs Maul. Und das ist der Punkt, der nicht nur mich stört.“ https://twitter.com/martingiesler/status/564343711073841152

Nunja, bei einem Satz in der EULA von einer Sensibilisierung zu nennen trifft es nicht ganz, oder? Aber was will man schon noch erwarten. Saschas Twitter-Bio liest sich so: „So ein Typ mit eigener Meinung. Akzeptier es oder lass es. App-Freak und Technik-Fan. Achtung: Kraftausdrücke und Spaß dabei!“ Oder auch: Mehr Meinung als Verstand, kritikresistent und Kraftausdrücke sind der ganz große Trend in der Rhetorik.

John 8. Februar 2015 um 19:15 Uhr

Habe nur ich den Eindruck, dass Sascha hier nur noch gequirlte Sch***e zusammenschreibt und dem Blog mehr schadet als nützt?

Kann ja sein, dass die Firmen für solche Artikel zahlen und wenn das tatsächlich so ist, dann solltet ihr euch dringend andere Geldgeber suchen, bevor der Laden hier vor die Hunde geht.

denkste 8. Februar 2015 um 19:29 Uhr

@John
Ehrlich gesagt hatte ich (vor allem im Vergleich zum Anfang) das Gefühl, dass Saschas Artikel qualitativ etwas besser geworden sind. Ich denke das Problem ist einfach, dass ihm Datenschutz völlig Wurst ist, was er auch schon in dem Artikel zu Apple Pay zum Ausdruck gebracht hat mit den Worten „Und ja, mir ist es schnurz, wer meine Einkäufe einsehen kann, wo ich was gekauft habe und wie häufig ich das nutze.“
Was ich aber viel schlimmer finde, dass alle, die Wert auf Datenschutz legen, für ihn fanatische Aluhut-Träger sind.
Leider hat das Thema auch für Caschy ziemlich wenig Priorität, aber immerhin ist er nicht so unverschämt Personen mit anderer Meinung als Spinner abzutun.

Sascha Ostermaier 8. Februar 2015 um 19:34 Uhr

@geeg: Knallhart recherchiert. (Alu-)Hut ab!

geeg 8. Februar 2015 um 19:45 Uhr

@Sascha: Oh, ne Runde Rumgetrolle statt auf Argumente in den Kommentaren einzugehen. Ja, ganz brav, kleiner Bub. Bäuerchen gemacht! Supi!

jm (@jmjerun) 8. Februar 2015 um 20:20 Uhr

Ick finds lustig, und recht hast Sascha auch, Ob’s euch passt oder nicht.

Und gelernt habe ich auch etwas. Nicht nur über die Verarbeitung der Daten, auch über die Leserschaft hier im Blog.

mike 8. Februar 2015 um 20:31 Uhr

Habe deinen Artikel durchaus gelesen, kann aber nur mit dem Kopf schüttel.

Bob 8. Februar 2015 um 21:01 Uhr

Ich finde das Sascha das gut im Artikel rüberbringt. Z.B. mit diesem Satz: “Jeden erdenklichen Nutzungskomfort haben wollen, aber doch bitte alles ohne Weitergabe von Daten“. Und glaubt wirklich jemand, daß Skynet…ähhhh….ich meine Google die Daten nicht speichert und auswertet?

Die Lösung ist einfach. Entweder Sprachsteuerung deaktivieren oder erst gar keinen entsprechenden Fernseher kaufen (egal welche Marke).

Davon mal abgesehen, wer braucht schon ein Smart-TV? Wer braucht überhaupt ein TV-Gerät? Nict gen der Technik, sondern wegen der Inhalte. 95% der Inhalte der Sender beleidigen sowohl meine (mittelmäßige/durchschnittliche) Intelligenz und oft genug auch meinen Sinn für Ästhetik.
Glückicherweise hae ich in Deutschland (noch) das Recht keinen Fernseher besitzen zu müssen.

jmk 8. Februar 2015 um 22:16 Uhr

Typsch Ostermeier, sich wundern, dass ihn keiner mehr ernst nimmt, aber auf große Hose machen. Der Text ist wirklich ein Tiefpunkt, gerade wenn es um Datenschutz geht, der viel mehr Aufmerksamkeit zuteil werden sollte, nicht nur auf staatlicher Ebene auch auf Herstellerseite

qbasic16 8. Februar 2015 um 23:42 Uhr

Da die meisten hier scheinbar eh einen IQ unter 105 haben (70% der Menschen), muss man sich ja nicht wundern, dass der Artikel so negativ kommentiert wird.

Wer echten Datenschutz will, soll sich auch darum bemühen. Z.B.: Keine Smart-Geräte kaufen, Stecker raus, keine persönlichen Daten angeben/ins Internet stellen, etc.

Es gibt genug anonyme Maildienste, die man für Registrierungen benutzen kann. Mail über ’ne SSL Verbindung zu senden sollte eh schon Standard sein. Und nur weil man zu faul ist um eine AGB zu lesen und sich dann noch aufregen, dass persönliche Daten erfasst und gespeichert werden, ist nun mal wirklich naiv.

Spioniert wurde auch schon im Mittelalter, das kann man auch mit den besten Massnahmen nicht zu 100% verhindern. Selbst Gesetze können das nicht!
Oder fragt euch mal selbst: Würde ein Herr NSA sich nur einen Moment um das Deutsche Fernmeldegesetz kümmern? Pustekuchen!

Fährt von euch jemand nicht mehr mit der S-Bahn, weil da Kameras sind?
Benützt von euch jemand keine Bancomaten mehr, weil da Kameras sind?
Benützt von euch jemand keine Handys mehr, weil die eine Kamera und ein Mikrofon haben?

Einige sprechen hier auch von wegen, Hersteller sollen besser kommunizieren, was sie erfassen und speichern. Verlangt Ihr, dass die Hersteller bei euch auch noch Zuhause vorbeikommen sollen mit einem Vortrag darüber, was euer Fernseher alles abhört?
Es gibt einfach zu viele faule Leute auf der Welt, die das Gehirn nicht benützen möchten!

Oder fragt euch mal, warum dass es überhaupt Datenschutzskandale geben muss?
Weil sich niemand um seine persönlichen Daten kümmern möchte. Das sollte ja anscheinend alles der Staat machen.

Egal wie hart mein Kommentar jetzt klingen mag: Seid endlich mal ehrlich zu euch selbst und seht ein, dass man an vielen Punkten bereit ist seine persönlichsten Daten preiszugeben, nur damit man ein bestimmtes „Feature“ nutzen kann.
Faulheit darf nicht geschützt werden!


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