Alternative zu iGoogle: igHome.com als Retter für Gestrandete?

21. Juli 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Bekanntlich wird das Google Nischenprodukt iGoogle zum 1. November dieses Jahres eingestellt. Die, die es nutzen, nutzen es gerne, auch wenn es nicht viele sind. Eine im Juli 2012 gestartete Petition gegen die Abschaltung von iGoogle hat ein Jahr später gerade einmal 10.000 Mitzeichner. Das sagt eigentlich schon einiges über das Nischendasein des Google-Produkts aus. Eine Petition gegen die Abschaltung des Google Readers erhielt innerhalb viel kürzerer Zeit über 150.000 Unterstützer.

ighome
Eine Alternative zu iGoogle könnte igHome.com sein. Man möchte fast von einem iGoogle-Klon sprechen. Nach einer kurzen Anmeldung mit Email-Adresse und Passwort (kein Google Login), lassen sich RSS-Feeds und Gadgets wie gewohnt auf der persönlichen Startseite einrichten. Ist man mit der Auswahl im Katalog nicht zufrieden, lassen sich eigene Gadgets erstellen. Ebenso sind Schnellzugriffe auf die wichtigsten Google-Dienste vorhanden (leider fehlt Google+).

Die einzelnen Komponenten der Seite lassen sich in der Höhe anpassen, das dreispaltige Design scheint aber nicht änderbar zu sein. Es können auch mehrere Tabs angelegt werden. Durch Themes kann das Aussehen weiter angepasst werden, entweder über Hintergrundfarben oder in Verbindung mit einem Bild.

Solltet Ihr zu den iGoogle-Nutzern gehören, die genauso verzweifelt wie ich nach einer Alternative für die Zeit nach dem 1. November suchen, könntet Ihr in igHome vielleicht eine brauchbare Alternative finden. Hinterlasst doch in den Kommentaren Eure Meinung, wenn Ihr den Dienst ausprobiert habt. Oder habt Ihr vielleicht schon eine andere Alternative gefunden?

Update 07.10.13: Dank Eurer zahlreichen Kommentare habe ich an dieser Stelle einmal eine Zusammenfassung von Alternativen geschrieben.

Danke an Justin für den Tipp!



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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