Alcatel soll zum MWC Smartphone mit Modul-Erweiterungen vorstellen

30. Januar 2017 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Der Mobile World Congress steht vor der Tür, in ein paar Wochen werden Samrtpjhone-Hersteller – ob groß oder klein – wieder massig neue Smartphones vorstellen. Darunter auch Alcatel, der Hersteller, der vor allem für seine günstigen, aber durchaus modernen Smartphones bekannt ist, die auch einmal anders sind als der restliche Einheitsbrei (ob besser steht auf einem anderen Blatt). Nun gibt es erste Hinweise, was Alcatel auf dem Mobile World Congress zeigen könnte, besonders spannend ist dabei ein Smartphone, das sich über Module erweitern lässt. Alcatel soll hier einen ähnlichen Weg wie Lenovo mit dem Moto Z verfolgen und neue Hardware-Funktionen durch den Austausch der Geräterückseite ermöglichen.

Unklar sind die Details zu Alcatels modularem Smartphone, das eines von fünf Neuvorstellungen sein wird. Sowohl was das Gerät selbst als auch was die Module angeht. Auf dem Bild soll ein Modul mit mehreren LEDs zu sehen sein, die dann passend zur angespielten Musik ihre Farbe ändern. Was Alcatel sonst noch für die Module geplant hat, wird man wohl erst später sehen.

Zum Device selbst gibt es ebenfalls eher Vermutungen als handfeste Belege. Rückseitig soll beispielsweise eine 13 Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz verbaut sein, das Chipset im Inneren von MediaTek stammen. Dafür soll es verhältnismäßig günstig werden, rund 320 Euro stehen im Raum. Allerdings muss man dann ja noch die Kosten für Zusatzmodule mit einbeziehen, wenn man sich schon für ein modulares Smartphone entscheidet, möchte man diese bestimmt auch verwenden.

Am 26. Februar wird Alcatel das Gerät – eventuell handelt es sich hier sogar um das Idol 5 – vorstellen, spätestens dann werden wir mehr über die Module erfahren und ob dieser Bereich bei Smartphones vielleicht doch noch eine Zukunft hat, nachdem LG bereits aufgegeben hat und Google gar nicht erst richtig anfing.

(via GSMArena, Tech2)

Über den Autor: Sascha Ostermaier

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