Aktive Ecken und das Trackpad: meine Mac-Settings

29. Dezember 2014 Kategorie: Apple, geschrieben von:

In einigen der letzten OS X-Beiträge hatte ich immer mal beiläufig erwähnt, wie ich mit meinem MacBook Air arbeite, beziehungsweise welche Einstellungen ich genau benutze. Alles kein Hexenwerk, doch einige Leser baten mich, doch einmal zu beschreiben, was ich wie eingestellt habe. Deshalb gehe ich hier einmal konkret auf die spezifischen Fragen ein, die mich erreichten.

MacBook Air

Das MacBook Air ist meiner Ansicht nach das perfekte Gerät für meine Arbeit, leicht und mit langem Akku-Atem (meinen Testbericht findet ihr hier). Besonders angetan war ich immer vom Touchpad, welches für mich mit das wichtigste Element an einem Notebook ist, da ich keine externen Mäuse einsetze. Das muss passen und rund laufen.

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Apple bietet hier bereits ab Werk gute Konfigurationsmöglichkeiten, die mir ausreichen. Die irgendwann mal eingeführte „natürliche Scrollrichtung“ ist etwas, an das ich mich nie gewöhnen konnte, deswegen wurde diese initital von mir deaktiviert. Im Bereich „Zeigen und Klicken“ bin ich ganz sparsam aufgestellt, hier habe ich das Nachschlagen aktiviert, welches durch ein Tippen mit drei Fingern aktiviert wird.

Man kann so unendlich viel mit Gesten und Fingern am Trackpad erledigen, doch das meiste brauche ich gar nicht. Was mich immer störte, das war das Klicken über das Trackpad. Das macht nicht nur ein Geräusch, es ist beim Klick auch ein minimal größerer Aufwand vonnöten, als beim reinen Antippen mit den Fingern. Das Gute beim MacBook ist, dass diese Klicks auch durch Antippen erledigt werden können.

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So habe ich beispielsweise den Sekundärklick auf „Mit zwei Fingern klicken“ gelegt. Bedeutet, dass ich das Kontextmenü eines beliebigen Elementes (im Browser, im Finder, etc.) einfach aktivieren kann, indem ich irgendwo mit zwei Fingern das Trackpad antippe – ohne irgendwie zu klicken, extrem praktisch und entspannender als Rumgeklicke.

Der Rest im Bereich Scrollen und Zoomen ist größtenteils Standard, wie meine Einstellungen zeigen. Per Double-Tap im Bildbetrachter wird intelligent gezoomt, mit zwei Fingern ein- oder ausgezoomt und gedreht. Kommen wir zum Punkt weitere Gesten. Ebenfalls grob Standard alles. Die von mir nie genutzte Mitteilungszentrale könnte ich mit einem Wisch erreichen und auch Mission Control und das Anzeigen des Desktops ist hier verankert.

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Gerade aber für die beiden zuletzt genannten Dinge habe ich mir einen anderen Flow angeeignet, der sich über die aktiven Ecken realisieren lässt. Aktive Ecken lassen sich im Bereich Systemsteuerung > Mission Control links unten erreichen. Über aktive Ecken lassen sich diverse Dinge direkt ansteuern, wenn ihr mit dem Mauszeiger in die jeweiligen Ecken navigiert.

Mission Control

Da ich möglichst viel mit wenig Fingern und Angeklicke erreichen will, habe ich mir hier Mission Control auf Aktivierung der rechten unteren Ecke eingestellt und den Desktop genau auf der anderen Seite unten. So kann ich die beiden Punkte ratz fatz mit einem Finger anspringen, ohne viele Finger benutzen zu müssen oder gar irgendwelche Tasten drücken zu müssen – wer dies bevorzugt – ebenfalls einstellbar. Du bist Windows-Nutzer? Schau dir das Better DesktopTool an!

Letzter Punkt, der Geschmacksache ist: im Bereich Mission Control habe ich eingestellt, dass Fenster nicht nach Programmen gruppiert werden. Da ich mehrere Browserfenster geöffnet habe, werden diese zwar nicht im Bundle angezeigt, für mich ist es aber übersichtlicher, diese einzeln zu betrachten. Wen viele Fenster stören: werft einen Blick auf Hocus Focus.

Übersicht Mission

Mehrere Schreibtische, die OS X schon lange unterstützt? Nutze ich nicht, komme echt mit dem einen klar. Was ich allerdings als Zusatztool nutze, das ist TileWindowsLite. Mit dieser kostenlosen App kann ich schnell per Shortcut maximieren, auf die Hälfte der Bildschirmgröße bringen oder ähnliches. Das finde ich ganz praktisch beim Schreiben von Artikeln. Ich öffne meistens zwei Browserfenster und eines liegt eben links, das andere rechts. Funktioniert auch mit Apps. Es gibt eine Vielzahl von Apps, die das noch genauer justieren können (BetterSnapTool, Moom oder Divvy), mit vordefinierten Feldern, mir persönlich langt halt diese Variante.

Jau, das waren die recht unspektakulären Einstellungen, die ich so voreingestellt habe, die für mich passen. Falls weitere Fragen auftauchen – immer nur her damit.


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Über den Autor:

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