AirDroid 3 Beta für alle zum Test freigegeben

29. November 2014 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

AirDoid ist sicherlich den meisten Android-Nutzern hier im Blog ein Begriff. Schon oft brachten wir Beiträge zum nützlichen Tool, welches Android mit eurem Rechner verzahnt und echten Mehrwert bietet. Die wohl größte Neuerung ist die Tatsache, dass native Clients für Windows und OS X zur Verfügung stehen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Keine Browsernutzung mehr zwingend notwendig – echte native Programme. Dies bietet euch einen bequemen Weg um Dateien zu übertragen, Telefonate zu führen oder SMS zu beantworten – auch werden Android App-Benachrichtigungen auf dem Desktop angezeigt, Pushbullet lässt grüßen. Welche App Benachrichtigungen aussenden darf, ist von euch einstellbar, man will ja nicht zu sehr genervt werden. Zudem gibt es noch ein Feature namens Air Mirror.

Hier wird das Android-Smartphone auf den PC gespiegelt. Alle Apps lassen sich auf dem PC mit der Maus bedienen, ohne dass die Entwickler der Apps irgendwelche Maßnahmen treffen müssen, benötigt aber Root. Zu bedenken: das Ganze ist Beta und setzt einen Account voraus. 200 MB Transfer der Daten im Monat ist kostenlos, Premium kann man innerhalb der App buchen – wobei sicherlich die meisten auch mit der kostenlosen Ausgabe klar kommen. Die Beta bekommt ihr in der AirDroid-Community.



Über den Autor: caschy

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19 Kommentare

Steffen 29. November 2014 um 14:13 Uhr

Wird es denn weiterhin möglich sein airdroid auch ohne nativen Client zu nutzen, sondern weiterhin über den Browser?
Das ist bei mir immerhin DER Grund für Airdroid. Muss aufm Rechner net noch nen Programm haben. Da kam mir die Möglichkeit Daten per Browser auf mein Tablet zu schicken geraderecht.

Timo 29. November 2014 um 14:13 Uhr

„Keine Browsernutzung mehr“ – und tschüß AirDroid!

Das war für mich der Grund für die Nutzung. Nicht überall darf/kann man eine native Software installieren.Über den Browser sehr komfortabel. Dass es jetzt nur noch über Apps geht. Wenn der Schuß mal nicht nach hinten losgeht.

ABC 29. November 2014 um 14:18 Uhr

hauptsache scheiße reden. Das Webfrontend ist nicht verschwunden!

caschy 29. November 2014 um 14:23 Uhr

„Keine Browsernutzung mehr – echte native Programme“ bedeutet, dass man den Browser nicht NUTZEN MUSS. Kann man weiterhin! Ich editiere das mal besser, damit es nicht mehr Menschen wie Timo geht 😉

Andy 29. November 2014 um 14:41 Uhr

Viel wichtiger wäre, wenn nach dem Update auch endlich einmal außerhalb des eigenen Netzwerks zuverlässig eine Verbindung zustande kommen würde.

vel2000 29. November 2014 um 14:43 Uhr

„awesome app“ nice colours and design…five stars 😛
Aber mal ernsthaft, funktioniert der Mist jetzt auch endlich über Ethernet?

amorph 29. November 2014 um 15:53 Uhr

Mal eine generelle Frage zu diesem Service: wie sieht es da denn mit dem Datenschutz aus? So wie ich es sehe läuft der gesamte Traffic zwischen Mobilgerät und Webinterface bzw. nativer App über deren Server, richtig?

2cent 29. November 2014 um 16:21 Uhr

Ich finde das bloße Vorhandensein von native Clients auch schon einen Rückschritt. Das führt doch zwangsläufig dazu. Dass das WebUI irgendwann nicht alles kann. Sollen sie lieber das WebUI ordentlich pimpen, Möglichkeiten hat man da heute genug. Das ist wahre Plattformunabhängigkeit, nicht nur im Sinne des OS.

HerrK (@CholeriK) 29. November 2014 um 16:25 Uhr

Das wäre auch meine Frage gewesen,
gehen dann ALLE meine Daten die zwischen PC & Android hin- und herpendeln über deren Server? Muss ja, sonst würden die ja nicht für den Traffic über 200MB Geld verlangen.

Sean K. Woods 29. November 2014 um 17:34 Uhr

Die 200mb gelten aber auch für die Browsernutzung oder?

Barney 29. November 2014 um 18:18 Uhr

Dieses Air Mirror ist zwar noch etwas lahm, funktioniert aber schon ertstaunlich gut. Mich nervt es etwas, dass das Remote Call Feature nur in der Premium Version vorhanden ist. Ich würde prinzipiell dafür bezahlen, aber ich hätte schon gerne dauerhaft die Remote Call Software und ich würde auch die Qualität erst mal testen wollen. Das aber anscheinend auch über W-Lan und nicht über Blue Tooth läuft, ist mir das ohnehin etwas unheimlich.

francwalter 29. November 2014 um 22:09 Uhr

Ich hab das früher gern genommen, Airdroid. Dann wurde es mal extrem buggy und vor allem wurde der Dateiupload auf 100 MB beschränkt. Da hab ich mich verabschiedet.
Aber es gibt ja den MPE, der ist erheblich viel tausend mal besser und auch nicht so Spyware wie Airdroid.

Der Verdener 29. November 2014 um 22:22 Uhr

wie kommt man denn an die 3er-beta für´s telefon? bin ich zu blöd?

Hornschu 29. November 2014 um 22:29 Uhr

@amorph: Wenn man im WLAN Airdroid nutzt, dann gibt man in den Browser die IP und den den Port des Geräts an. Die APP startet also einen kleinen Webserver auf dem Handy, mit dem man sich direkt verbindet.

Der Verdener 29. November 2014 um 22:41 Uhr

wer lesen kann, ist klar im Vorteil 🙂
erledigt

Matze.B 30. November 2014 um 07:20 Uhr

Die Beta läuft auch anstandslos auf meinem alten Kindle Fire (2012) – das war die erste Kindle Fire-Version welche hier in D. ab Oktober 2012 erhältlich war.

Sehr hilfreiche App/Dienst. Damit kann ich u.a.auch problemlos die aktuellen Versionen der Apps vom Nexus ziehen (.apk) und die meisst nicht sonderlich aktuellen auf dem Kindle Fire ersetzen. Und natürlich auch Apps welche sich bei Amazon im Store nicht finden. Zum Beispiel Firefox …

Hans-Dieter Stich 1. Dezember 2014 um 09:44 Uhr

@francwalter: MPE besser? Da sagen die Bewertungen aber was ganz anderes aus! Wer bei der Installation auf dem PC nicht aufpasst, holt sich eine ganze Menge ungebetener Gäste auf Rechner, die man nur mit Mühe wieder los wird.

francwalter 30. Mai 2016 um 08:44 Uhr

Eine etwas späte Antwort: Ja, das stimmt. Das musste ich leider auch mal verspüren, als ich mal nicht aufgepasst hatte, bei der Installation. Üble und hartnäckige Sache!
Der Autor von MPE hat sich damit finanziert, mittlerweile aber seinen Irrweg wohl eingesehen und die PUP in der Install raus genommen.
MPE geht auch leider nur auf PC und nicht am Mac. Dennoch ist es sehr mächtig und seit langem mein Verbindungstool der Wahl, gerade weil es auch über Kabel geht.


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