Achtung, Pandora: Apples Radio-Dienst startet Anfang 2013

28. Oktober 2012 Kategorie: Apple, geschrieben von:

Apple arbeitet mit Druck an einem eigenen, neuen Musikdienst. Das wissen wir seit einer Weile, wissen allerdings auch, dass man sich hier bislang äußerst schwer getan hat. Das liegt weniger daran, dass man an einem Punkt vielleicht technisch nicht weiter kommt, sondern eher daran, dass es schwierig ist, sich mit allen wichtigen Labels zu einigen. Das wiederum ist eine wichtige Voraussetzung, um einen möglichst glatten Start hinlegen zu können. Ende September hieß es noch, dass diese Verhandlungen – es geht hierbei in erster Linie um Sony – erst einmal auf Eis gelegt worden sind. Die Realität scheint anders auszusehen: Man habe die Bemühungen in Wahrheit nämlich weiter intensiviert, um das Projekt voranzutreiben, das zumindest berichtet nun Bloomberg.

Scheinbar tragen diese Verhandlungen nun auch Früchte, denn mittlerweile ist die Rede davon, dass dieser neue Musik-Service aus Cupertino Anfang 2013 – also im ersten Quartal des Jahres – loslegen soll. Da freuen sich mit Sicherheit viele Apple- und Musikfans drüber, bei US-Konkurrent Pandora dürfte sich dieser Jubel in Grenzen halten.

Pandora arbeitet mit einem ähnlichen Prinzip in seine US-only-Service, indem man sowohl ein Radioprogramm bietet, welches sich am Musikgeschmack des Hörers orientiert, als auch eine Kaufoption für die Songs mitbringt. Wenn da ein Konkurrent wie Apple seine eigenen Radio-Pläne konkretisiert und womöglich gleich international durchstarten kann, passt das Pandora natürlich denkbar schlecht in den Kram. Sah die Börse ähnlich, nachdem Donnerstag die ersten Gerüchte die Runde machten, dass der Apple-Dienst Anfang 2013 startet – der Pandora-Kurs machte nämlich schön die Grätsche und gab direkt mal um 12 Prozent nach.

Wie es heißt, sollen Mitte November die entscheidenden Verhandlungen stattfinden, bei denen dann auch endgültig Fakten geschaffen werden sollen. Nimmt man diese letzte Hürde, werden wir also Anfang 2013 einen weiteren Player auf dem Streaming-Markt begrüßen, der uns dann auch mehrere Modelle – werbefinanziert/Abo-Modell/Kauf-Option der Songs – anbieten kann.

Quelle: Bloomberg via Gizmodo


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