Accelerated Mobile Pages (AMP) ab sofort in Googles mobiler Suche

24. Februar 2016 Kategorie: Google, Internet, Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel google logoAccelerated Mobile Pages Project – kurz AMP – ist Googles Ansatz, das Lesen auf mobilen Endgeräten nicht nur angenehmer, sondern vor allem schneller zu gestalten. Während Studien zeigen, dass viele Seitenbesucher den Aufruf abbrechen, wenn das Laden der Seite länger als drei Sekunden dauert, sorgen immer aufwändiger gestaltete Webseiten dafür, dass es eben eine gewisse Zeit dauert bis der Inhalt übertragen ist. Seiten, die AMP-konform erstellt wurden, werden künftig aus mobilen Suchergebnissen heraus in der neuen Ansicht angezeigt, wenn sie in den „Top Stories“ der Suchergebnisse auftauchen. Der Nutzer profitiert von einer in der Regel vier Mal schnelleren Ladezeit.

Accelerated Mobile Pages (AMP) ab sofort in Googles mobiler Suche

Seitenbetreiber müssen ihre Seiten für AMP vorbereiten. Für WordPress, einer der am weitesten verbreiteten Publishing-Plattformen, gibt es beispielsweise ein Plugin, das die Arbeit übernimmt. Wer seine Seite direkt bei WordPress.com gehostet hat, kann ebenfalls von AMP profitieren, WordPress hat dies für alle verfügbar gemacht. Für andere Plattformen lohnt ein Blick in die Richtlinien der Google-Suche für AMPs.

Durch die Suchergebnisse, die aus AMPs bestehen, kann man auch bequem scrollen, beziehungsweise blättern. Man hangelt sich so von einer kompletten Story zur nächsten, ohne zu den Ergebnissen zurückgehen zu müssen oder mühsam eine Auswahl zu tätigen. Erinnert ein bisschen an den Reader-Modus mancher Browser, denn auch AMPs werden nicht in vollem Umfang angezeigt. So fehlen in Blogs zum Beispiel Kommentare und auch grundsätzliche Formatierungen, die nicht übernommen werden. Für das reine Lesen ist das natürlich toll, eine Bonus, der zur geringen Ladezeit noch hinzukommt.

Falls Ihr Google mobil nutzt, beobachtet in der nächsten zeit einmal, ob sich Eure Suchergebnisse dahingehend ändern und Ihr mehr AMPs zu Gesicht bekommt. Da nicht alle Teile der Webseite übertragen werden, sollte es zudem zu einer Einsparung von Daten kommen, auch nicht schlecht.

(Quelle: Google Blog)

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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