Aboalarm verklagt O2 wegen nicht akzeptierter Vetragskündigungen

14. Januar 2016 Kategorie: Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_aboalarmDen Dienst Aboalarm kennt Ihr sicherlich, hatten wir auch schon ein paar Mal im Blog. Über den netten Service kann man einfach einen Überblick über Laufzeitverträge behalten und diese bei Bedarf sogar direkt über den Dienst kündigen. Hierfür stehen Standardschreiben zur Verfügung, die mit den eigenen Daten befüllt werden und dann direkt an den Anbieter gehen. Das klappt in der Regel auch ganz gut, mit E-Plus konnte sich das Unternehmen bereits 2013 einigen, Kündigungen werden hier ohne Probleme akzeptiert. Bei O2 ist dies aber nicht immer der Fall.

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Einzelne Mitarbeiter sollen Kündigungen, die über Aboalarm eingehen, einfach nicht akzeptieren. Ein Argument sei eine nicht rechtsgültige Unterschrift auf der Kündigung, allerdings ist eine solche in den AGB von O2 auch gar nicht vorgesehen. Laut Aboalarm steigen seit drei Jahren die Beschwerden der Kunden über das Kündigungsprocedere bei O2. In Fällen nicht akzeptierter Kündigungen setzte sich Aboalarm aber immer ein und erwirkte auch die Akzeptanz dieser. Da alle außergerichtlichen Versuche auf eine Einigung mit O2 zur Akzeptanz der Aboalarm-Kündigungen gescheitert sind, darf sich nun das Gericht in München mit der Sache befassen.

Dr. Bernd Storm van’s Gravesande, Mitgründer und Geschäftsführer von Aboalarm:

„Zwar haben wir betroffene Kunden stets unterstützt und bisher im Einzelfall auch immer die Bestätigung der Kündigung erwirken können. Doch alle außergerichtlichen Bemühungen, O2 von den Ablehnungen unserer Kündigungen abzubringen, scheiterten. Jetzt blieb uns keine andere Wahl mehr als gegen die Telefónica Germany juristische Schritte einzuleiten.“


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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