Ablenkungsfreie Editoren für Android mit Markdown-Unterstützung und Dropbox-Anbindung

28. März 2013 Kategorie: Android, Internet, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Das Thema ablenkungsfreies Schreiben (oft auch unter der Bezeichnung distraction-free writing zu finden) ist schon seit längerem ein größeres Thema. Keine Ablenkung durch Benachrichtigungen oder überladene Benutzeroberflächen sollen den Fokus komplett auf den Inhalt legen.  Wir haben euch schon die eine oder andere Lösung für den Desktop vorgestellt, beispielsweise den plattformunabhängigen FocusWriter. Mein favorisiertes Tool unter Ubuntu ist z.B. UberWriter.

Editoren Markdown Android

Allerdings bin ich nicht ständig am Desktop und habe noch ein ASUS Transformer mit Tastaturdock, welches gerade unterwegs für einfache Texte durchaus geeignet ist. Allerdings fehlte mir hierfür ein guter Editor, der sowohl Markdown unterstützt, als auch eine gute Synchronisierung zu verschiedenen Cloud-Diensten besitzt.

Während es unter iOS eine ganze Reihe guter Angebote gibt (z.B. Byword oder iA Writer), muss man sich trotz der großen Vielfalt im Google Play Store gut umschauen, bis man Editoren findet, die alle Anforderungen erfüllen und dabei noch gut aussehen. Angefangen hatte ich mit der kostenlosen App MarkDrop.

Markdrop

Download @
Google Play
Entwickler: KeepZero
Preis: Kostenlos

Die App ist recht minimal aufgebaut und funktioniert recht schnell. Markdown mit entsprechender Vorschau steht zur Verfügung und eine Dropbox-Anbindung ist ebenfalls schnell eingerichtet. Leider hat mir hier das angepasste Tablet-Layout gefehlt, denn am Smartphone würde ich keine längeren Texte schreiben. Wer allerdings nur kurze Texte anpassen möchte, kann mit Markdrop aber gut zurechtkommen.

Deutlich besser hat mir allerdings die ganz frisch erschienene App LightPaper gefallen.

LightWords

Eine angepasste Tablet-Oberfläche, änderbare Schriftgrößen, Vorschau der Markdown-Syntax mit einem kurzen Wischen nach rechts und eine gut umgesetzte Dropbox-Anbindung runden die App ab. Gut umgesetzt sind auch verschiedene anzeigbare Shortcuts für die Markdown-Syntax, sowie die Möglichkeit nur den aktuellen Satz farblich hervorzuheben, während der restliche Inhalt in den Hintergrund rückt.

Da LightPaper ganz frisch erschienen ist, schreibt der Entwickler einen Aktionspreis von 2€ aus, der sich später wohl erhöhen wird. Was mir noch fehlt sind die Synchronisierung mit weiteren Cloud-Diensten. Derzeit kann lediglich die Datei manuell über das Teilen-Menü in Google Drive & Co abgespeichert werden. Auch eine Anpassung des Schriftbildes mit unterschiedlichen Schriftarten oder unterschiedlicher Zeilenhöhe wäre noch wünschenswert.

Trotz kleinerer Mängel deckt Lightpaper für mich fast alle Anforderungen ab und funktioniert einwandfrei. Der Entwickler verspricht noch einige Funktionen für die Zukunft. Eine letzte Alternative könnte noch Draft sein, die ebenfalls für 1,99€ im Play Store verfügbar ist.

Download @
Google Play
Entwickler: mvilla
Preis: 2,99 €

Er ist im wesentlichen eine Erweiterung des früheren Editors Epistle und kann mit ähnlichen Funktionen, wie LightPaper punkten. Von der Aufmachung her habe ich mich für LightPaper entschieden, dies ist aber sicher Geschmackssache.

Inzwischen gibt es also durchaus annehmbare Editoren, falls man auch mobil an seinen Texten ablenkungsfrei mit Markdown-Syntax weiterschreiben möchte. Bessere Lösungen sind zwar nicht gratis zu haben, aber die kleine Summe für eine gute und produktive App gebe ich gerne aus.

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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

#Linux, #Ubuntu, #OpenSource #Android sind meine Themen. Du findest mich auch auf Twitter und Google+. Zudem schreibe ich Beiträge für freiesMagazin und auf meinem Blog Softwareperlen .

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ein Kommentar

Leo 28. März 2013 um 21:11 Uhr

Notz ist bei mir Standart mit einfacher Dropboxanbindung und ohne Ads!


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