Ab inne T?rkei – Teil 3

27. Juni 2005 Kategorie: Privates, geschrieben von:

Von nervigen Zonies und Heuschrecken.
Donnerstag. Tag unserer Antalya Tour.
Plan: Schmuckhalle anschauen, Essen, shoppen, Lederfabrik.
Kurz vor neun werden wir vor unserem Hotel aufgegabelt. Abfahrt um andere G?ste an anderen Hotels abzuholen. Das erste was ich sehe: Coole M?tze, Muskelshirt, Short, weisse Socken nebst Tennisschuhen. Als ich ihn sprechen h?rte, wusste ich Bescheid: Ein Ossi.

Er war nicht der einzige dieser besonderen Gattung, aber mit der nervigste. Dumme Scheisse labern ohne Pause und mit seinem trotteligen Sohn schwachsinnige Zoten reissen. Die grosse Tour buchen, aber dann rumjammern, weil er nicht sofort zum „schobbn“ gehen kann. Genug gel?stert.

Ach ja, kurz vor Antalya machten wir an einem Wasserfall halt:

Antalya ist echt sch?n. 800.000 Einwohner, davon 10.000 Deutsche (hat Ali mir erz?hlt, aber mehr zu Ali in einem anderen Kapitel). Am Platz der Republik wurden wir freigelassen.

Eine schnelle, hektische Stadt. Mein Ziel war eine Lokalit?t, an der D?ner feilgeboten wurde. Allerdings nicht so eine Bude, wie sie hier an jeder Ecke zu finden ist. War schon was besseres. Ich bestellte den Teller namens „Sade D?ner“. Dazu gabs ein Fladenbrot nebst diversen Saucen. Zwei Wasser und eine Cola light. Preis: 6 Euro. Kann man nicht meckern. Tipp: Medikamente kann man getrost in t?rkischen Apotheken holen. Drei Packungen Aspirin: 2 Euro. Viagra gab es auch frei verk?uflich. Brauche ich zum Gl?ck nicht. Aber ich weiss nun, wo ich es g?nstig herbekomme 😉

Themawechsel.
Mahlzeiten fassen. Im Hotel gabs alles. Von s?ss bis sauer, von scharf bis (an dieser Stelle musste ich echt ?berlegen, was das Gegenteil von scharf ist) mild.
Unsereins macht sich einen Teller voll, geht zum Tisch und isst. Nicht so aber unsere Freunde aus dem Ostblock Russland. Ungelogen packen die sich mit 2-3 Personen an die 10 Teller voll mit Fressalien auf den Tisch. Die sind wie Heuschrecken. Erst einmal alles vollstehen haben. Aufgegessen wurde nie. Hauptsache man hat was abbekommen. Dabei gabs im Hotel genug. Liegt wohl daran, dass man fr?her immer f?r seine Ration anstehen musste.

Defacto ist der Kommunismus also daran schuld, dass ich auf frische H?hnchenfl?gel lange warten musste.

Man sieht zwei Gl?ser, aber viele Teller. Nun ratet mal, wo die Besitzer der Gl?ser sind. Richtig – die holen noch mehr!


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