Ab inne T?rkei – Teil 2

27. Juni 2005 Kategorie: Privates, geschrieben von:

In diesem Teil m?chte ich von meinen Erfahrungen mit den Menschen berichten, die mir auf meiner Reise begegneten.

Von Anfang an beschlich mich das Gef?hl, als wolle man mich hinterr?cks erschlagen, um mich in einem Panoptikum auszustellen. T?towierungen scheinen weder in Russland noch in der T?rkei popul?r zu sein.


So wusste nat?rlich wirklich jeder, woher ich kam. W?hrend meines Urlaubs bin ich bestimmt von 30 verschiedenen Leuten auf die Tattoos angesprochen worden. Nur im positiven Sinne. Fanden alle toll. „Eyyyyyy Borussiaaaa“ alternativ „Dooortmund“ wurde ich dann auch genannt. So lernte ich dann auch Anton, einen Russen meines Alters kennen. Stolz wie ein junger Pavian zeigte er mir seine ZSKA Moskau Hose. An entlegenen Orten verbindet Fussball doch immer irgendwie. Nachdem wir im Wasservolleyball gewonnen hatten, wude ich nun f?r jede sportliche Aktivit?t vom Moskauer Team herangewunken. Ungeschlagen gingen wir aus allen Wasservolleyballspielen hervor. Waren ja auch nur zwei Spiele 😉

Nach den Wassersportaktivit?ten wurde ich dann auch gebeten beim Fussball mitzumachen. Da die Russen so gut wie kein englisch konnten versuchten sie auf folgende Weise, mich zum spielen zu ?berreden: „Fuutbool, Rudi V?ller, Kliiinsmann“.

Mangels Fussballpaltz spielten wir auf dem Tennisplatz „Fussballtennis“. So war ich wenigstens gen?tigt, etwas von meiner Ballverliebtheit zu demonstrieren. Ging ja auch ne Zeitlang ganz gut. Ein hoher Ball kam ?ber das Netz, den ich direkt nicht erreichen konnte. Er w?rde hinter mir aufprallen. „Nicht mit mir“ dachte ich, um dann wie ein Schlangenmensch Verrenkungen zum Besten zu geben. Sollte man auf einem heissen Kunstrasen aber vermeiden.

Raaaaaaaaaatsch. Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Lustig wie eine abgefrannste Gummilippe eines Opel Manta baumelte ein dicker Hautfetzen von meinem Fuss herab. Den Rest des Urlaubs lief ich wie auf rohen Eiern.
Aus Erfahrung weiss man ja, dass solche Wunden gut gek?hlt werden m?ssen:

Im n?chsten Teil: Nervige Ostdeutsche und russische Essgewohnheiten.


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Über den Autor:

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