Ab sofort streamt Sonos direkt von Android-Geräten

23. Juli 2013 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Über das Multiroom-System namens Sonos haben wir hier im Blog schon das eine oder andere Mal berichtet. Mittels Smartphone kann man so ganz einfach die einzelnen Boxen kontrollieren und so festlegen, welche Musik in welchem Raum läuft. Besonders klasse ist die Tatsache, dass man diverse Musikdienste über das Sonos-System abspielen kann, sodass man kaum auf lokale Musik angewiesen ist.

Sonos

Nun die gute Nachricht für alle Sonos-Fans mit Android-Gerät! Musste man bislang immer eine Musikquelle extern zur Verfügung haben, so ist nun – wie bei iOS auch – das direkte Streaming vom Android-Gerät möglich.

Nutzer von Android 2.1 oder höher (für Podcasts wird mindestens Android 2.2 benötigt) müssen dafür nur drei einfache Schritte befolgen, um das neue Feature auszuprobieren:

(1) Sonos Controller für Android über Google Play auf die Version 4.1.1 upgraden. Wichtig: Das Update gilt nur für Android Geräte, alle Sonos Komponenten laufen weiter mit der Version 4.1.

(2) Überprüfen, ob das Android-Gerät mit dem WLAN verbunden ist und die Sonos Controller-App starten.

(3) Im Musikmenü den Punkt “Dieses Gerät” auswählen.

Sofort erscheinen sämtliche Playlists, Songs und Podcasts, die auf dem Gerät gespeichert sind und warten darauf, auf Sonos abgespielt zu werden. Tracks aus dem Google Play Store stehen allerdings nicht unmittelbar zur Verfügung, sondern müssen für die Wiedergabe auf Sonos zunächst auf einen Computer heruntergeladen und von dort in den Musik-Ordner des Android-Geräts übertragen werden.

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9 Kommentare

Tito (@_T1t0_) 23. Juli 2013 um 09:43 Uhr

Grundsätzlich ne feine Sache. Google Music wäre aber schöner. Liegt aber wohl auch an fehlenden Möglichkeiten der Google API. Jetzt würde nur noch mal ein Linux-Client fehlen. Würde gerne mal Ubuntu nutzen, aber ohne Sonos-Controller für mich ziemlich unnütz.

Sebastian 23. Juli 2013 um 10:08 Uhr

Eigentlich eine geniale Erfindung (Sonos, nicht (nur) die App). Leider sind die Geräte meiner Meinung nach preislich total überzogen, sonst würde ich sofort zuschlagen.
Dazu bleibt die Frage, warum iPhone-Apps immernoch bevorzugt werden? Auf die Jeppesen Android App warte ich auch schon seit Ewigkeiten :(

HO 23. Juli 2013 um 12:49 Uhr

@sebastian
sonos ist dir zu teuer? also ich kenne kein hifi-produkt mit besserer preis/leistung. teuer hingegen finde ich diese b&w zeppelin und bose dinger für 600-700 euro. ein sonos s5 hingegen bekommt man für 350 euro (ich persönlich habe sogar ein schnäppchen mit 300 euro gemacht).
mittlerweile habe ich meinen halben bekanntenkreis dazu gezwungen sich mit sonso auszustatten und wirklich alle waren mir dankbar und sind begeistert.

Chris 23. Juli 2013 um 13:16 Uhr

Gibt es eigentlich mittlerweile die Möglichkeit, Sonos-Komponenten by default zu gruppieren, sodass sie beim Einschalten direkt als Gruppe angespielt werden können?
Bisher muss ich jedesmal umständlich in der Sonos-App auf dem Mac die Komponenten gruppieren.
Hintergrund: Habe eine Playbar und zwei Play:3 und bespiele sie nicht über die Sonos-App, sondern über Airplay via optical audio an einem Apple TV.

HO 23. Juli 2013 um 13:41 Uhr

@chris
ich verstehe dich nicht ganz.
natürlich kann man schon immer sonos komponenten gruppieren. da du die sonos app aber nicht nutzt, spielt das ja keine rolle für dich. was du machst, ist ja einfach die sonos player als aktiv-boxen zu nutzen und sie über airplay zu füttern… also eine sache, was apple mit airplay ermöglicht und was nicht. hast du an jedem player eine airport/appletv box? mir ist aber nicht bekannt, dass man bei airplay etwas gruppieren kann.

Chris 23. Juli 2013 um 14:09 Uhr

@HO
Ich nutze das ganze als reines Audio-System ohne TV. Die Playbar steht auf dem Schreibtisch und hängt am Apple TV über ein optical audio (und im LAN). Die Playbar allein kann ich direkt über Airplay am Mac bespielen. Ich habe die zwei Play:3 nicht als Stereo-Lautsprecher im Sonos-Kontroller konfiguriert und damit zur Playbar als Verbundsystem hinzugefügt, da ich dann die individuelle Lautstärke des Frontspeakers (Playbar) und der beiden Rearspekaer (Play:3) nicht regeln kann. Dies will ich aber, weil sonst die Playbar (u.a. aufgrund der Nähe) viel zu laut und die Rearspeaker viel zu leise sind. Daher habe ich die drei Komponenten nur separat, aber nicht als 2.1(?) in Sonos konfiguriert und muss sie leider jedesmal neu gruppieren, wenn ich das System hochfahre. Für Sonos stehen die drei Komponenten quasi “in drei Räumen”, die dann zusammengeschaltet werden.

Sebastian 23. Juli 2013 um 21:03 Uhr

Als Embedded Device mit WLAN, LAN und (hoffentlich) einer besseren Soundkarte sind 300 bzw. 400 Euro eigentlich zuviel, vor allem, wenn man mehrere Räume damit ausstatten möchte…

Daniel 24. Juli 2013 um 10:44 Uhr

Hat schon jemand rausfinden koennen wie die Sonos App nach Podcasts sucht? Die Releasenotes sagen nicht viel dazu, ausser das man Android 2.2 oder neuer braucht, was ja dafuer spricht das sie nicht einfach ein Verzeichnis (durch)suchen, sondern eine bestimmte API verwenden. Die Podcasts die BeyondPod ablegt findet die App jedenfalls leider nicht.

Daniel 24. Juli 2013 um 10:49 Uhr

@Sebastian: Die Rechnung geht maximal beim Connect auf, fuer die Play.3 und insb. den erstaunlich gut klingenden Play.5 nicht. Sicher kann man den “IT”-Part mit fuer so rund 100 EUR “erschlagen”, z.b. mit nem RPI+WLAN+Netzteil+USB Soundkarte, aber dann braucht man noch den Verstaerker-Part, Lautsprecher, ein aehnlich kompaktes Gehaeuse, und die Zeit sich die entsprechende Software zusammenzusuchen oder selber zu schreiben. Sonos hingegen kauft man, und es funktioniert. Gerade fuer mehrere Raeume.


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