9 von 10 Deutschen tauschen persönliche Daten gegen Gratis-Apps

9. August 2013 Kategorie: Android, iOS, Mobile, Windows, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Wenn Geiz ist geil die brain.exe besiegt, geht es sicher um eine App. Eine von Edelman Berland angefertigte Studie besagt, dass 88% der deutschen zwischen 18 und 34 Jahren bereit sind, persönliche Daten preis zu geben, wenn sie dafür eine App kostenlos erhalten. Im Gesamtschnitt sind es zwar „nur“ 74%, trotzdem eine erschreckend hohe Anzahl.

Smartphones

Trotzdem sind die Deutschen sicherheitsbewusster als der weltweite Durchschnitt. 63% der befragten Smartphone-Nutzer lesen die App-Berechtigungen vor der Installation (55% weltweit), 70% würden eine App deinstallieren, wenn sie wüssten, dass diese Daten sammelt und weiterleitet (66% weltweit).


Wie unwissend Nutzer im Bezug auf Apps sind zeigen folgende Ergebnisse: 47% wissen nicht, dass Apps SMS versenden können, wenn Werbung angeklickt wird, 28% sind sich nicht einmal bewusst, dass Apps Daten sammeln und weiterleiten können. Das Wissen, dass Apps auch Werbung in der Benachrichtigungsleiste platzieren können, fehlt 24% der Befragten.

Immerhin ist die Privatsphäre heute ein größerer Sorgenpunkt als noch vor 5 Jahren. Das sehen zumindest 69% der Befragten so. Mehr als die Hälfte (54%) glaubt sogar, dass man online nicht genug Kontrolle über die persönlichen Daten hat.

Norton, der Auftraggeber der Studie, hat auch gleich Tipps für einen sichereren Umgang mit Apps parat. Berechtigungen vor der Installation lesen, nur offizielle Stores verwenden und detaillierte App-Scans durchführen.

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Quelle: PM
Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram.

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