5 Jahre Google Chrome

2. September 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: caschy

Einen herzlichen Glückwunsch darf man heute Richtung Google schmettern, denn der Browser Chrome wird 5 Jahre alt. Am 02. September 2008 stellte Google den Browser in einer ersten Version für Windows vor. Die erste stabile Version konnten sich die Benutzer übrigens am 11. Dezember 2008 installieren.

MacBookMac- und Linux-Besitzer mussten “damals” Geduld beweisen, der Browser kam erst im Mai 2010 für beide Systeme auf den Markt, eine Android-Version ist seit Februar 2012 zu haben und auch iOS-Nutzer können seit Juni 2012 Chrome nutzen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt seit Februar 2012 den Einsatz von Google Chrome auf Computern mit Windows mit der Begründung, durch die Umsetzung der Sandbox-Technologie sei die Angriffsfläche des Browsers deutlich reduziert.

Bildschirmfoto 2013-09-01 um 21.47.13

Laut Netmarketshare (tracken jeden Monat 40.000 Seiten mit ungefähr 160 Millionen unique Visits) hat Google derzeit eine Verbreitung von 16 Prozent. Hierbei gibt es keine Trennung zwischen privater und beruflicher Nutzung, ich behaupte einmal, dass Chromes Verbreitung im privaten Bereich wesentlich höher ist.

In diesem Sinne: alles Gute, Chrome und auf die nächsten Jahre!

Lasst hören: Chrome-Verweigerer? Weshalb?


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32 Kommentare

gabriel 2. September 2013 um 07:10 Uhr

Ich tue mich auf dem Mac noch immer etwas schwer mit Chrome aus zwei Gründen: Man kann mit einem Doppeltap auf die Magic Mouse nicht so schön in Seiten hineinzoomen wie mit Safari. Auf einem 27 Zoll Monitor ist es schon sehr vorteilhaft, in Texte zu zoomen. Und dann geht es mir extrem auf die Nerven, dass, wenn ich ein Lesezeichen aus der Lesezeichenleiste wähle, das Menüblinken länger ist als im gesamten System üblich. Ich weiß, eine Kleinigkeit, aber optisch wirkt es dann immer als wäre Chrome gerade sehr träge, weil zwischen dem Loslassen der Maustaste und dem Aufrufen der Seite mehr Zeit vergeht als nötig.
DAS sind doch mal Erste-Welt-Probleme, gell ;)

Michél (@MacSnider) 2. September 2013 um 07:12 Uhr

Ja Chrome Verweigerer weil ich iCloud Tabs und Leseliste mag aber auch weil es bei Chrome keine Möglichkeit gibt dass keine Icons und nur Text in der Favoritenleiste oben angezeigt wird. Und sonst bin ich auch zufrieden mit dem Safari. Ab und zu nutze ich auch den neusten Opera weil es tatsächlich am schnellsten ist.

M 2. September 2013 um 07:15 Uhr

Gratulation, ist meines achtens der innovativste und beste Browser, einfach gut zu bedienen, keine Störenden Bedienelemente, viel Platz, und die anderen Browser ziehen scheinbar bei vielen Sachen einfach irgendwann nach (desginentwicklung).

Chrome für Touch Geräte finde ich nicht so überzeugend, aber das ist auch Geschmackssache.

Für mich ist Chrome der perfekte browser und google ist der Innovationstreiber im Internet daher ist das Monopol von WebKit nicht ganz so schlimm.

atreiju 2. September 2013 um 07:29 Uhr

Chrome hat(hatte?) jahrelang einen Bug(Feature?), der es verhindert, Ausnahmen für nicht zertifizierte SSH-Verbindungen zu definieren.
Dadurch kommt jedes Mal, wenn ich z.B. meinen eigenen Webspace besuche, eine Sicherheitsabfrage, die ich mit zwei Klicks (oder waren es sogar drei?) entfernen muss. Da ich meinen eigenen Server sehr oft besuche, und ihm vertraue, sehr nervig. Fazit: Weg mit Chrome, her mit Firefox.

Ansonsten hat mir Chrome immer sehr gut gefallen :)

Michael 2. September 2013 um 07:43 Uhr

Google-Chrome gefällt mir insgesamt ganz gut, nur die Druckfunktion ist mir etwas zu umständlich. Ein einfacher Button “Auf Seite einpassen”, so wie er im IE zu finden ist, wäre noch wünschenwert. Vielleicht habe ich diese Funktion aber bisher nur übersehen!?

papanoster 2. September 2013 um 07:47 Uhr

Hmm, ich habe bis vor kurzem Chrome verwendet. Auf der Arbeit, zu Hause und auf dem iDevice. Seit Herr Snowden in die Weltöffentlichkeit getreten ist, hinterfrage ich, ob es so gut ist, all zu sehr gerade auf Frau Google zu bauen. Der Browser an sich steht ausser Frage, in meinen Augen der Beste. Aber vielleicht macht man es mit Firefox nicht ganz so einfach, die Tür zjm Spähen auf zu machen. Vielleicht ist es auch naiv das zu glauben, da die Datenpakete evtl. nicht direkt im Browser an unsere amerikanischen “Freunde” geschickt, oder doch…?!
Zurück zu Chrome, mir gefällt (gefiel) die Geschwindigkeit, der wenige Platzbedarf auf dem Screen und die Sync-Funktion über alle Grenzen und Betriebssystem, hat FF auch aber nur indirekt für iOS, denn FF gibt es dafür nicht.
Nicht gefallen hat mir das Update-Prozedere im Hintergrund. Wenn ich ich mal 2 Tage nicht mit meinem Netbook online war, ist Chome die ersten 2 Minuten nicht zu gebrauchen, da er erst mal nachschauen muss, was es neues gibt. Oder er informiert in der Zeit die Jungs von Übersse, was ich in der Zeit so getrieben habe ;-)

Nun gut, Chrome ist klasse, aber eben derzeit nur zweite Wahl. Wenn es Safari 6… für Windows geben würde, käme mein Browser aus Cupertino. :-)

tcsystem 2. September 2013 um 07:49 Uhr

Seit 2 Jahren nur noch Chrome. Die Snychronisierung von Tabs, Lesezeichen Autofill und History sowie der Passwörter ist klasse. So habe ich auf allen 5 Web-Geräten immer den gleichen Stand und bin nicht auf ein bestimmtes Gerät angewiesen.
Geschwindigkeit überzeugt. Nur mobil könnte sie besser sein.

SteMa (@muus84) 2. September 2013 um 07:59 Uhr

Ich nutze sowohl auf meinem MAC Pro als auch auf meinem Windows PC fast ausschließlich Chrome. Für mich ist es der beste Browser. Auch auf meinem S4 läuft Chrome. Abgesehen von der Geschwindigkeit, ist die Synchronisierung für mich das Feature!

Marcel 2. September 2013 um 08:09 Uhr

Ich hab immer mal wieder Chrome zum testen, mir fehlen Dinge wie ein Masterpasswort, zudem vertraue ich meine Passwörter was die Synchronisation anbelangt, lieber Firefox an.
Ich hab auch beim Seitenladen meist immer das Gefühl, Google bedient sich da am eigenen Server/Seitencache, was manchmal einen hässlich wirkenden Seitenaufbau nach sich zieht.

Auch Design technisch gefällt mir Firefox besser, somit werde ich Mozilla noch lange treu bleiben.

Naja und zu der Handy Version von Chrome brauch man nix sagen, außer läuft teils eher suboptimal! Trotz Dual/Quadcore!

Marcel Berlau 2. September 2013 um 08:14 Uhr

Wenn ich die Begründung lese, das man Tabs, Lesezeichen usw. syncen kann und das soooo klasse ist, könnte ich mich vor Lachen einnässen. Kann Firefox schon lange und Opera konnte es mal. Ist also kein Kriterium für den Chrome.
Im Gegenteil: Bei Firefox kann man auch einen eigenen Sync-Server angeben und muss nicht alles bei Mozilla speichern (was ich aber tue).

Womit wir eigentlich beim Thema wären. Erstmal Happy Birthday! Auch ich finde, das Chrome innovativ ist, einiges bewegt hat und das ist auch gut.
Ebenfalls habe ich das Ding gut ein Jahr selber intensiv genutzt (Arbeit wie Privat). Aber am Ende seit 2 Monaten doch wieder zurück zum Firefox. Warum? Weil Opera tot ist in meinen Augen. Neeeee Spaß bei Seite.

Firefox ist in meinen Augen anpassbarer und einige Extensions z.B. Tile Tabs wird es so nicht gegeben in Chrome (warum auch immer..scheinbar Restriktionen in Chromium / Webkit oder von Google selbst).

Auch die Möglichkeit ein Synckonto anzulegen, ohne unbedingt ein Google-Konto zu haben, fand ich charmant. Man erstellt mit irgendeiner E-Mail Adresse einen Zugang zu Mozilla Sync. Sehr vorteilhaft finde ich auf der Arbeit.

Ansonsten einfach mal beobachten, was Chrome denn noch so bringt.

swaginator 2. September 2013 um 08:30 Uhr

Bin seit langer Zeit bei Chrome, weil Opera mir zu instabil war. Außerdem ist die ganze Addon (Erweiterungen)-Geschichte wirklich gut umgesetzt und die Geschwindigkeit stimmt. Auch wenn Google vielleicht mein komplettes Leben jetzt hat^^

hscm 2. September 2013 um 08:35 Uhr

Ich nutze den Chrome als Zweitbrowser. Mehr nicht. Daneben nutze ich nur noch Firefox. Der Firefox ist mir wesentlich lieber, da er jede Menge Erweiterungen hat, die für hilfreich sind. Da muss Chrome noch wesentlich nachbessern.

JMK 2. September 2013 um 08:36 Uhr

Was Marcel sagt.
Innovativ geht anders. Keine Personalisierung, Insgesamt nerviger denn nützlich. Warum Chrome wenn man FF hat?

fnkr 2. September 2013 um 08:47 Uhr

Wir nutzen auf Arbeit alle Chrome :)
Privat nutze ich es natürlich auch.

TobiH8 2. September 2013 um 09:00 Uhr

Chrome Verweigerer. Meine Gründe:
* Chrome
-Datenschutz

*Chromium
-Google-Konto für die Synchronisation benötigt (geht auch mit BitTorrent Sync)
-Schlechte Personalisierbarkeit (wie kann ich prefetch, referer, spdy, safebrowsing etc. ausschalten? Im Firefox geht das sehr schön über about:config)
-langsam, sogar sehr langsam: Chromium Dev ist deutlich langsamer als Firefox Nightly auf meinem Raspberry Pi (alle Tracking- und Googleserver über die hosts-Datei blockiert; OS: Arch Linux ARM mit E17 oder auch MATE)
-fehlende Funktionen: Wie kann ich einstellen, welcher Verlauf automatisch gelöscht wird? Geht nicht! Ich möchte immer die Formulardaten automatisch gelöscht haben. Diese Funktion besitzt Firefox und Midori.
-kein Open Source Browser für Android (nur Chrome) und keine Synchronisation mit Android (ohne Google-Konto) möglich

Das sind so meine Gründe gegen den Einsatz von Chromium (und auch Chrome, der aber, da Closed Source, nicht in Frage kommt). Google+Closed Source=???? Google+Open Source=!?!!?

PS: Firefox Sync habe ich über ownCloud und meine QNAP TS-212 laufen.

rolli 2. September 2013 um 09:09 Uhr

Chrome verbraucht viel zu viel CPU und RAM und ist deshalb (zumindestens auf einen meiner PC’s) für mich unbrauchbar.
Firefox geht schonender mit den Resourcen um and kann prinzipiell alles was Crome auch kann (einiges sogar besser).

pidee 2. September 2013 um 09:11 Uhr

Ich nutze überwiegend Chrome. Ab und zu greife ich noch auf FF aufgrund des Firebugs zurück, der gefällt mir teilweise ein wenig besser als die Chrome Entwicklertools. FF frisst bei mir auf Dauer einfach noch zu viele Ressourcen, auch wenn in jeder neuen Version behauptet wird, dass er jetzt Ressourcen-sparsamer ist…

Josef Türk 2. September 2013 um 09:19 Uhr

5 Jahre, dachte den gibts schon länger. So kann man sich täuschen. Mittlerweile hat er sogar meinen geliebten Opera abgelöst und läuft nun Standardmäsig auf allen Rechner etc. Meist sogar die Beta die immer erstaunlich gut funktioniert.

Schlappi 2. September 2013 um 09:47 Uhr

Chrome nur auf Smartphone, auf dem Computer Firefox. Warum? Ist mindestens ebenbürtig, bietet mit seinen Add-Ons alles, was ich brauche, und ist nicht von Google.
Wenn es ebenbürtige Alternativen gibt, verzichte ich gerne auf Google, die wissen eh schon genug über mich.

alphacentauri42 2. September 2013 um 10:19 Uhr

Ich bin ein Chrome-Verweigerer, ja. Aus einfachen Gründen. Ganz “frisch” sieht er mir zu simpel aus, mit Add-ons im Nu überladen. Ich will eine Address- und eine Suchleiste haben und nicht diese Scheiß-Omnibar. Und Synchronisation ist auch kein Grund: Das können Opera und Firefox genau so gut.
Dafür ist Chrome erstaunlich datenhungrig und lässt sich generell nicht so schön fein einstellen wie Opera u. Firefox.
Es ist sehr schade, dass Opera zu Blink gewechselt ist und jetzt nur noch ein Chrome im Kostüm.
Ich benutze Opera 12.14 (letztes, das nicht diesen Bug hat, bei jedem Start die Suchmaschine auf Google zu setzen + Presto) und Firefox 23. Beide sind deutlich besser als Chrome und auch weniger ressourcenfressend.
Außerdem: Chrome ist Closed Source! Und wenn etwas von Google kommt und CL ist, dann Prost!

LinHead 2. September 2013 um 10:20 Uhr

Seit Netscape 1.1 bewege ich mich auf dieser Schiene und habe auch den Übergang hin zu Mozilla mitgemacht. Als altes Gewohnheitstier bleibe ich bei meinem Kram gerne hängen. Zudem bewege ich mich schon genug in der Google-Welt – gut, wenn es Alternativen gibt.

Matze.B 2. September 2013 um 10:43 Uhr

-Omnibar: funktioniert deutlich schlechter als in Firefox und hat weniger Funktionen, ich muss fast immer deutlich mehr tippen. Und oft findet Chrome dann nur Google Suchergebnisse so dass man immer erst den Umweg über Google gehen muss.

-Lesezeichen: fast keine weiteren Funktionen ausser reine Lesezeichen. Lassen sich daher leider auch nicht mit Firefox syncen ohne etliche Einbussen zu haben.
Ich bin also hier ganz auf die wenigen Möglichkeiten der Omnibar angewiesen.

-Anpassbarkeit UI: fast keine; z.B. für den Zurück-Button muss ich die Maus immer bis an den linken Rand bewegen, für die Addons dagegen muss ich immer auf die rechte Seite – beides nicht anpassbar

Dex 2. September 2013 um 11:59 Uhr

ich habe inzwischen immer mehr probleme mit chrome und finde partout keine lösung:
- “Proxmate” funktioniert nicht mehr (es erscheint nicht mal eine weiterleitung zu einem proxy server)

- friert häufig und nicht reproduzierbar für 2-4 sekunden ein. andere programe kann man währenddessen ohne probleme weiter bedienen. es liegt nicht an der hardware.

diese zwei harmlosen, aber doch ziemlich nervigen probleme werden wohl oder übel dazu führen, dass ich zu wieder zurück zu firefox wechseln muss.

info 2. September 2013 um 13:13 Uhr

Hat politische Gründe: Google ist mir mittlreweile zu mächtig geworden. Versuche mich möglichst vor einem Lock-In-Effekt zu bewahren. Deshalb verteile ich meine Dienste auf möglichst viele Anbieter. Seite dem Wegfall von Google Reader, nutz ich auch einen eigenen Mailserver auf meinem Raspberry Pi.

Eisenheim 2. September 2013 um 16:14 Uhr

Als Mac und iOS User bietet mir Safari immer noch mehr Vorteile. Zum Beispiel durch iCloud Tabs, den Wischmöglichkeiten mit der Magic Mouse, die Twitter, Facebook und iMessage Integration usw.

Ich habe aber den Chrome auch installiert für meine Android-Gäste, wenn sie mal an meinen Computer etwas nachschauen müssen.

Yu 2. September 2013 um 18:29 Uhr

Ich nutze Chrome nach dem Ausschlussverfahren:

Firefox: Bei einem Standardzoom von 125% wirken Bilder in Firefox deutlich verwaschener als in Chrome. Gerade bei Webcomics aber auch bei allen Navigationselementen oder Formeln, wo Text als Bitmap dargestellt wird, finde ich das extrem störend.

Safari: Ich konnte keinen Hinweis finden, dass Safari bei der Synchronisierung End-to-End-Verschlüsselung unterstützt, wie es bei Firefox Standard und bei Chrome immerhin einstellbar ist.

Opera: 12 hat das selbe Bilderproblem wie Firefox, 15 fehlen sämtliche Synchronisationsfeatures.

Ich Verwende wegen der verschlüsseltem Synchronisierung auch am iPad Chrome (am Androidhandy nur deshalb nicht, weil 512MB da einfach zu knapp werden); Alternativbrowser unterstützen die Synchronisation leider garnicht, nur Bookmarks oder nur unverschlüsselt.

Die Seitendarstellung dieses Blogs hängt sich am iPad übrigens immer noch regelmäßig auf, sobald die Seite fertig geladen oder das Laden abgebrochen wird; Anzeige der Desktopversion umgeht das Problem.

Rainer Zufall 2. September 2013 um 20:35 Uhr

Ich bleibe bei meinem Firefox, im Moment in Version 26 (64-bit) :)
Seit einiger Zeit vermeide ich es nach Möglichkeit, Dienste von Google zu verwenden. In Sachen Datenschutz ist es schlimm genug, dass mittlerweile fast jede wichitge Homepage Dienste von Google einsetzt (leider auch caschy), von DNS mal ganz abgesehen. Da brauche ich nicht noch einen Browser, der dann wirklich alles ausspionieren kann und bei meinen E-Mails habe ich auch eine bessere Lösung als die größte Werbefrima der Welt gefunden.
Aus technischer Sicht verstehe ich nicht, wie man hier immer Chrome in den Himmel loben kann. Zum einen ist er nicht schneller:
http://www.tomshardware.com/reviews/chrome-27-firefox-21-opera-next,3534-12.html
Weiterhin kann Chrome bei den von mir verwendeten und als wichtig eingestuften Addons Firefox bei weitem nicht das Wasser reichen:
NoScript, Ghostery (12 Tracker caschy …) und HTTPS Everywhere
Dazu kommt die Tatsache, dass man keinen vollständigen privaten Modus einstellen kann, in der URL Box nicht mal Lesezeichen auftauchen, die Verwaltung von Lesezeichen generell extrem schlecht ist (ist natürlich klar, heute soll man ja alles googlen), die wie schon erwähnte nicht vorhandene Anpassbarkeit der Oberfläche, nur um einige Schwächen zu nennen.
Ich für meinen Teil nutze Firefox im privaten Modus, ohne Drittanbieter-Cookies, mit den schon erwähnten Addons. Dazu kommen ca. 1000 gut sortierte Lesezeichen, die wichtigsten in der Lesezeichen-Symbolleiste, die restlichen mit den ersten paar Buchstaben erreichbar. Ergänzt habe ich das Ganze neuerdings mit ca. 20 benutzerdefinierten Suchmaschinen (amazon, duckduckgo, wikipedia, imdb, youtube).
Damit erhöht sich die Produktivität ungemein (es wird direkt das aufgerufen, was ich will) und der Einsatz von Suchmaschinen kann deutlich reduziert werden.
Eine einzige Ausnahme, um Chrome zu nutzen gibt es jedoch:
Firefox unterstützt mittlerweile ogg, webm und h.264, weshalb ich schon ein Jahr keinen Flash-Player mehr installiert habe. Sollte es jedoch eimal vorkommen, dass man ein Video ansehen möchte und dies ausschließlich mit dem Flash-Player möglich ist, bietet es sich an, dafür kurz eine Portable Version von Chrome zu nutzen.

TobiH8 2. September 2013 um 23:11 Uhr

@Rainer Zufall
Ich stimme Dir zu 100% zu. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum Chrome so beliebt ist. Sogar die Nightly Version von Firefox für Android ist schneller, stabiler und bietet mehr Funktionen als Chrome Beta.
Einziger Google-Dienst, den ich wieder nutze, ist der Play Store. Alle anderen Gapps sind vom Smartphone gebannt (auch Google Play Services!). Für die Play Services nutze ich diese Blocklösung (über DuckDuckGo gefunden ;)): http://apkyeah.blogspot.de/2013/07/how-to-block-google-play-services.html

thunderhawked 18. September 2013 um 15:54 Uhr

How dafuq hat der IE noch so einen riesen Marktanteil?


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