30 – und nun?

25. Februar 2007 Kategorie: Privates, geschrieben von:

Es ist vollbracht – die Festlichkeiten anl?sslich meines 30.sten Geburtstags habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Einmal der traditionelle Geburtstag mit Familie, Kaffee und Kuchen – und die gestrige Feier mit Freunden. Kinders, glaubt mir, es ist kein Spruch – je ?lter man wird, je schlechter kann man den Alkohol ab.

Obwohl ich ausdr?cklich darum gebeten hatte, dass man mit mir keinen Schabernack treibt, liessen es sich einige wenige nicht nehmen, diesen mit mir zu veranstalten. (Anmerkung an mich: Anthrax-Briefe an besagte Personen verschicken).

Gott sei dank musste ich keine Rathaus- oder Kirchentreppen fegen und alberne Klamotten anziehen. Leider habe ich auch Stufen vor der T?r – und so klingelte es – und ein Teil meiner Freunde stand unten. Nachdem ich mir ein Gedicht ?ber die Nachteile der ?30-Generation anh?ren durfte, wurde ich zum Fegen degradiert. Kronenkorken en masse…

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Man liess es sich auch nicht nehmen, mir Geschenke zukommen zu lassen, die man eigentlich wirklich ?lteren Herrschaften schenkt (Faltencreme, Fussdeo, Stofftaschent?cher usw.).

Reichlich beschenkt wurde ich. Geld war nat?rlich auch dabei. Dies wird erst einmal zur Seite gelegt um mir demn?chst mal ne sch?ne digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen. Denk ich schon seit Monaten drauf rum. Im Alter ist man nat?rlich auch mal auf der Suche nach einem Non-Computer-Hobby – und ich wohne direkt neben einem Wald – da hab ich Objekte ohne Ende zum Fotografieren. Neidisch schiele ich bisher immer auf andere, die meiner Meinung nach richtig gut fotografieren k?nnen.

So, was gabs denn f?r den Caschy? Von meinen Dortmundern gabs zwei Theaterkarten f?r die Dortmunder Stadtrevue im Olpketaltheater.

Die ?DORTMUND-REVUE? pr?sentiert die andere Seite der Prospekte. Sie zeigt auf witzige, freche und nachdenkliche Weise in Szenen & Songs Dortmund mit all seinen sch?nen und schr?gen Reizpunkten, Widerspr?chen, Haken und ?sen. Sie ist keine distanzlose Jubelveranstaltung mit Scheuklappe vor Augen und Seele, sondern zeigt in einem Bogen Menschen in ihrer Stadt – Menschen mit ihren Liebensw?rdigkeiten und Verbocktheiten, ihren W?nschen und Problemen, ihren Tr?umen und oft harten Realit?ten, ihren Wolkenkuckucksheimen und ihrem Alltag – und ihrer immer wieder erstaunlichen ?Stehauf-Mentalit?t?.

Da freue ich mich schon richtig drauf – und dazu gab es f?r meinen Partykeller die Stadtfahne von Dortmund.

Meine Arbeitskollegen haben richtig zusammengeworfen, um mir eine Playstation2 incl. Karaokeged?ns zu schenken. Singe ich so schlecht, dass ich mehr ?ben muss?

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Nun ist es ja so, dass ich gelegentlich mal an meinen freien Tagen koche. Nur an asiatisches Essen traute ich mich bisher nicht ran. Wollte ich immer mal probieren. Nur, wo f?ngt man an? Was kauft man ein? Wo kauft man es? Zum Gl?ck habe ich einen Dauerweltreisenden in der Firma, der mir ein Einsteigerpaket schenkte.

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Nun habe ich keine Ausreden mehr. Ich werde dieses Kochbuch lesen und mal richtig was lecker kochen. Zum Einsteigen werde ich mir mal den Wok meiner Schwiegereltern ausleihen, bevor ich mir selbst einen kaufe.

Partyfotos lasse ich mal hier weg – ich will ja nicht, dass die Anwesenden, die sich abgeschossen haben, im schlechten Licht dastehen.

Zum Abschluss: Vielen lieben Dank an alle, die an den zwei Tagen da waren. Ihr habt meinen 30.sten zu etwas gemacht, was ich in Erinnerung behalten werde.

Es ist einfach sch?n zu wissen, dass man eine tolle Familie und tolle Freunde hat. Soviele Menschen haben an mich gedacht, sei es per Telefon, Email, Messenger oder privat.

Mein besonderer Dank geht an Nadine, ohne die diese logistische Meisterleistung nicht m?glich gewesen w?re 🙂

Tja Caschy, nun biste 30 – irgendwelche Ziele oder Vorstellungen, wie es in den n?chsten paar Jahren weitergeht?

Jau, die hab ich. 10 Kilo abnehmen. Die zwei Tage haben mich mal eben drei Kilo nach oben gerissen. Mehr Sport treiben. Heiraten. Mit meiner bald gekauften Kamera fotografieren. Mehr mit meinen Freunden und der Familie unternehmen. Mehr kochen. Mehr gegen den inneren Schweinehund angehen. Mehr lachen. Nicht alles so schwer nehmen. Beruflich vorw?rts kommen. Mich weiterbilden.


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Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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