30 und Albtr?ume

23. Februar 2007 Kategorie: Privates, geschrieben von:

Gemischte Eindr?cke mit 30. Habt ihr Kontakt zu Menschen, die nicht irgendwo nen Messengeraccount haben? Ich nicht. Mein Messenger ist die Handtasche und das Telefon f?r Frauen. Alles dabei. Ich hasse telefonieren. Stammkneipe? Man „sieht“ sich im Messenger. Angst vor dem Verlust sozialer Privatkontakte? Keine. Blogs und Messenger eigenen sich hervorragend um Menschen zu finden, die ?hnliche Interessen haben oder „?hnlich ticken“. Getaggt halt. Unpers?nlich? In keinster Weise.

Bin nat?rlich gestern um kurz vor 12 ins Bett gegangen. Als ich heute morgen den Messenger anmachte, ploppten die erste Offlinenachrichten auf. Punkt 12 klingelte dann das Telefon, meine Dortmunder riefen an – die es sich auch nicht haben nehmen lassen, suspekte Photos von mir und Kai online zu stellen. Zur Info: Kai und ich schie?en zu jeder Gelegenheit Photos, die uns unbeteiligt oder in bestimmten Situationen zeigen.

Auch die Nadine liess es sich nicht nehmen, mir zus?tzlich via Blog zu gratulieren. Selbst der Christina – welche ich nur via Kommentarfunktion kenne, war es einen Eintrag wert.

Mails kamen nat?rlich auch schon – und die Gratulanten nutzten auch unter anderem die Kommentarfunktion dieses Blogs um v?llig themaverfehlt zu gratulieren.

Also, danke an die Gratulanten. Nen ganzen Arsch voll sehe ich ja davon morgen auf meiner Feier 🙂

In meiner ersten Nacht mit 30 habe ich nat?rlich v?lligen Scheiss getr?umt – aber sowas von… Bin sogar davon aufgewacht.

Postfilliale, drei T?ren welche sich nur mit der Karte ?ffnen lassen. Stockdunkel. Bei den Leuten vor mir funktioniert die Karte nicht. Bei mir schon. Die dritte T?r schliesst sich krachend. Finsternis. In der gegen?berliegenden Ecke bewegt sich was. Ich z?cke mein Feuerzeug, welches ne kleine Taschenlampe integriert hat. Das etwas in der Ecke bewegt sich auf mich zu. Wie im Horrorfilm. Nicht laufend, sondern – hach wie will man es beschreiben – kennt jemand House on Haunted Hill? In ganz schnellen Bewegungen halt. Ich reisse meine „Taschenlampe“ hoch. Das Etwas weicht laut schreiend in seine Ecke zur?ck, um dem Lichtkegel zu entfliehen. „Hast du Kaffeeeeeeeeee?“ fragt es mit blecherner Stimme.

Aufgewacht. Wieder eingeschlafen – Kaffee getrunken.


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Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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