17 tolle Dinge, die du mit einem alten Android-Smartphone noch machen kannst

14. April 2013 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Oft haben gute Filme einen zweiten Teil. Warum nicht Beiträge, die sich zumal noch um das beliebte Betriebssystem Android drehen? Gerade Android ist prädestiniert für Dinge, die über das tumbe Leben als Telefon in unserer Hosentasche hinausgehen. Und bevor wir das Smartphone, welches vielleicht durch ein neueres Gerät ersetzen, in den Mixer werfen – sollten wir vielleicht andere Einsatzgebiete finden.

samsung-galaxy-nexus-30

Selbst wenn das Gerät einfach alt ist, Display verkratzt oder gebrochen ist – oder der Akkudeckel fehlt: Android-Smartphones können noch für viele, viele Dinge eingesetzt werden – das ist das fantastische an der Android-Plattform. Hier einmal wieder weitere Einsatzgebiete für euer altes Smartphone, die Tipps aus dem ersten Teil habe ich der Lesbarkeit halber mal auch hier im Beitrag noch einmal eingebunden.

Server für viele Dinge

Die technisch Interessierten haben früher sicherlich schon viel mir Server-Diensten rumgespielt. Learning by doing war immer mein Ding und so habe ich hier und da viel rumschrauben müssen, wenn ich einen Server aufsetzen wollte. Das Schlimme: in den 90ern hate ich dafür eine eigene Kiste Tag und Nacht zuhause laufen, die jede Menge Strom schluckte. Heute gibt es Android-Tools wie Server Ultimate, die vielleicht den Lerneffekt nehmen, dafür aber diverse Serverdienste stromsparend erledigen können. Unterstützt Remote Control und über 40 Protokolle, wie zum Beispiel CVS, DHCP, DLNA, DNS, Dynamic DNS oder Email. Es handelt sich um die 14 Tage-Testversion, die Pro-Variante liegt derzeit bei 6,99 Euro.

Lowcost-Alarmsystem

Natürlich ersetzt ein Android-Smartphone keine professionelle Alarmanlage, aber ihr könnt es dennoch als Bewegungsmelder inklusive Alarmgeber nutzen. Mobile Alarm System ist eines der Tools, welches auch ein Foto macht und euch per SMS oder E-Mail informiert. Die App liegt bei 99 Cent, kann aber schon mit einer Lite-Variante ausprobiert werden. Der Alarm kann ausgelöst werden, wenn sich jemand in die Nähe bewegt (oder entfernt), das Telefon vom Netzteil entfernt wird, die Kamera Bewegungen registriert oder ein Geräusch zu laut ist.

Beweismittel beim Autofahren

In Russland an der Tagesordnung: bekloppte Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. Sehr viele Autofahrer haben sich zu diesem Zweck eine spezielle Kamera (Dashcam) in das Auto eingebaut, mit dem sie den Verkehr aufnehmen, damit sie im Notfall Beweismaterial haben. DailyRoads Voyager zeichnet nicht nur Video auf, sondern zeigt auch GPS-basiert eure Geschwindigkeit an.

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Entwickler: DailyRoads
Preis: Kostenlos

Multimedia-Bildschirm

BubbleUPnP ist eine Software, die man sicherlich in der Kategorie “eierlegende Wollmilchsau” einsortieren kann. Die 3,49 Euro teure Pro-Version macht das Smartphone zum fast alle Datenformate anzeigenden UPnP-Server / -Empfänger. Filme, Musik, Bilder und Co lassen sich nicht nur empfangen, sondern auch auf andere Geräte, wie zum Beispiel die PlayStation 3 gestreamt werden.

GPS-Diebstahlschutz für das Auto

Zugegeben, diese Lösung mag an James Bond für Arme erinnern, aber es ist möglich, das Auto dauerhaft zu orten. Zu diesem Zweck kann man das Smartphone etwas versteckt im Auto dauerhaft an die Stromversorgung anschließen und mit Software wie Cerberus dauerhaft über eine Webseite orten. Eigentlich ist Cerberus eine Software, um das Smartphone zu schützen oder zu lokalisieren – so wird sie zum Lowcost-Tracker für euer Auto.

Nutzung als Überwachunsgkamera

Definitiv eine tolle Software ist die IP Webcam. Der Name ist Programm. Software installieren, ein paar Qualitätseinstellungen vornehmen und fertig ist die Überwachungskamera, die ihr via Webbrowser oder zum Beispiel dem VLC Media Player anzapfen könnt. Vielleicht interessant für Haus, Hof und Garten. Wer seinen Router zudem in Sachen Portforwarding einrichtet, kann die Kamera von überall auf der Welt abfragen.

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Entwickler: Pavel Khlebovich
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Smartphone als Weltempfänger oder mobiles Soundsystem

Ganz ehrlich: wer braucht heute noch einen Tuner? Smartphone und halbwegs vernünftige Boxen reichen. Schon hat man mit irgendwelcher Radio-Software – wie zum Beispiel TuneIn – einen Weltempfänger, der einem die Klänge aus allen Teilen der Welt in das Ohr zaubert. Wer sich irgendeine der mobilen Boxen mit Akku zulegt (Sonoro,  Jabra, Libratone und Co), der hat zudem noch eine mobile Boombox für Schwimmbad, Garten und so weiter.

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Entwickler: TuneIn Inc
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Smartphone als Bilderrahmen

Ich bin ja nicht so der große Foto-Gucker und auch in meinem Umfeld nutzt kaum jemand einen Foto-Bilderrahmen. Wer sich dennoch so etwas auf den Schreibtisch stellen möchte, der findet im Play Store von Google jede Menge Bilder-Apps oder -Widgets, die euch die Bilder in verschiedenen Varianten auf das Display beamen.

Smartphone als Tool zum Auffinden eures Parkplatzes

Nicht nur für alte, sondern auch für neue Smartphones ist das Tool MyCarLocator. Schon irgendwann mal auf einer riesigen Messe in einer fremden Stadt gewesen und das Auto hinterher gesucht? MyCar Locator soll dies verhindern. Ihr markiert eure Position und könnt später das Auto wiederfinden. Auch ideal auf Städtereisen.

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Entwickler: nomadrobot
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Smartphone als Baby Monitor

Wer sich im Play Store umschaut, der findet Dutzende Tools, um das alte Smartphone zum Babyfon zu machen. Das Android Smartphone eignet sich sowohl in Sachen Sound, als auch in Sachen Video zum Babyfon, wobei fairerweise betont werden muss, dass die meisten Smartphones eher eine Cam haben, die in der Nacht untauglich ist. Dennoch: viele Eltern überwachen den Schlaf der Kleinen mit einem Babyfon, welches lediglich Ton wiedergibt. Hier immer die Bewertungen im Store im Auge haben.

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Entwickler: MVA
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Smartphone als Radiowecker

Ihr habt einen elektrischen Radiowecker ohne Fallback-Batterie? Da schaut man beim Stromausfall natürlich dumm aus der Wäsche. Das Android-Smartphone hingegen verzeiht einen Stromausfall. Und: die Funktion ist schon eingebaut! Wer sich mit eigenen Songs wecken lassen will, der findet ebenfalls viele Tools vor, als Beispiel sei hier der Double Twist Wecker genannt.

So, nun der Teil für Menschen, die Teil 1 noch nicht kannten und weiteres Input benötigen.

Server im Netzwerk

Das Android-Smartphone könnte von euch irgendwo im Haus an die Steckdose angeschlossen werden und als Low-Cost-Server dienen. Hierzu eignet sich zum Beispiel Software, die das Smartphone zum WebDAV- oder FTP-Server macht. Daten können so ohne Festplatte im Netzwerk oder Freigabe-Einrichtungen extern getauscht werden. Die Suche nach WebDav- oder FTP-Servern im Google Play Store wird euch da einiges zum Vorschein bringen, hier müsst ihr euren eigenen Favoriten finden. Ich werfe hier einfach mal My FTP Server, Ftp Server und besonders für Mac-Benutzer interessant:  Droid NAS, in den Raum.

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Entwickler: The Olive Tree
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Entwickler: Boby Ertanto
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Mediaserver im Netzwerk

Viele TV-Geräte können mittlerweile UPnP-Streams abspielen oder DLNA-Streams empfangen. Andere Smartphones oder Tablets können dies auch. Warum also nicht Filme, Fotos oder Musik auf das alte Android-Smartphone kopieren und dieses zu einem Stromspar-Mediaserver machen? Auch hier gibt es wieder viele Software-Lösungen, aus denen ihr euren Favoriten selber suchen solltet. Das praktische ist halt: mittels der unter Punkt 1 beschriebenen Server-Software könnt ihr Filme, Musik und Fotos auf das Smartphone kopieren und diese Daten mit der Server-Software auf Smart TVs, Tablets und andere Smartphones streamen. Empfehlenswert ist übrigens BubbleUPnP, kostet 3,49 Euro – ihr könnt aber vorab eine kostenlose Testversion zum Ausprobieren herunterladen.

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Entwickler: Ice Cold Apps
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AirPlay-Soundempfänger für drahtlose Musik

Ihr habt ein iPhone, ein iPad oder vielleicht verwaltet ihr eure Musik mit iTunes? Ihr müsst nicht zwingend ein teures AirPlay-System kaufen oder zur AirPort Express für knapp 80 Euro greifen, um eure Musik via WLAN auf die Anlage zu beamen. Ein altes Smartphone mit Android, ein Verstärker nebst Boxen und ein Klinke-auf-Chinch-Kabel genügt.

AirBubble

Denn: man kann mittels Android-Software wie AirBubble eine AirPort Express emulieren. Nach der Installation taucht in eurem iPad, iPhone oder iTunes AirBubble auf und ihr könnt den Sound via WLAN streamen. AirBubble kostet 1,49 Euro, eine Testversion steht aber bereit. Alternativ gibt es natürlich Android HiFi.

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Entwickler: Android.HIFI
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Entwickler: Bubblesoft
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Hotspot für WLAN-Geräte

Dein Laptop, iPad oder Tablet hat nur WLAN und du willst dir keinen teuren, mobilen Hotspot kaufen? Kein Thema! Nutze einfach dein altes Smartphone als Hotspot, indem du Tethering an deinem Gerät aktivierst. Und sollte der Akku bei deinem alten Smartphone nicht mehr lange machen: passende Alternativ-Akkus oder Universal-Akkus gibt es meistens für kleines Geld bei eBay oder dem China-Shop eures Vertrauens!

Empfänger für Google Music

Fan von Google Music? Baue den Smartphone zum Google Music-Server um! Mittels Klinke-auf-Cinch-Kabel an die Anlage angeschlossen kann man das alte Android-Smartphone als Empfänger für Google Music benutzen. Einfach Music Remote auf dem Empfänger und dem Android-Smartphone / -Tablet übernehmen, welches die Steuerung übernimmt. Ihr könnt so auf dem alten Smartphone den Server laufen lassen und auf der Fernbedienung sagt ihr, welche Google Music-Playlist abgespielt werden soll. Vorteil: Streaming, was bei kleinem Speicher des alten Geräts natürlich klasse ist.

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Entwickler: Übergrund
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Als Download-Rechner für Torrent-Dateien

Mittels BitTorrent oder uTorrent könnt ihr problemlos das alte Android-Smartphone als Saug-Station für eure Torrents nutzen. uTorrent und Co unterstützen das automatische Downloaden via Feeds, alternativ könnt ihr via VNC vom Rechner auf das Smartphone zugreifen, um dort die Downloads einzutragen.

Ihr habt noch bessere, noch mehr Ideen? Ab damit in die Kommentare! (Bildquelle: Strenger.Livejournal)

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57 Kommentare

knut68 14. April 2013 um 13:10 Uhr

…und was mache ich mit alten iPhone Gerätschaften?
(Verkaufen weil Wertstabiler *g)

T 14. April 2013 um 13:27 Uhr

Mehr kann man damit auch nicht anstellen *g

fea 14. April 2013 um 13:48 Uhr

sehr guter artikel

Zukide 14. April 2013 um 13:57 Uhr

Also ich nutze meins als Fahrrad Navi / computer
Mit Locus pro

Lukas K. 14. April 2013 um 14:04 Uhr

“Das Android-Smartphone könnte von euch irgendwo im Haus an die Steckdose angeschlossen werden und als Low-Cost-Server dienen.”

Was kostet mich denn der Spaß auf’s Jahr gerechnet, wenn mein altes HTC Desire 365 Tage an der Steckdose hängt?

Dankoni 14. April 2013 um 14:05 Uhr

Ich bräuchte bald einen kleinen GIT/SVN-Server habt ihr dafür auch ein gutes Android-Tool?

Pitrell 14. April 2013 um 14:05 Uhr

In dem Artikel steckt ganz schön Arbeit. Danke!

Johannes 14. April 2013 um 14:07 Uhr

Man kann das gerät auch zum Geocachen nehmen. Mit ner kostenlosen 02 Netzclub Sim-Karte hat man dann sogar noch 100mb/Monat um unterwegs Cache-Daten runter zu laden. Dafür halt Werbung…

bierfreund2Torti_78 14. April 2013 um 14:19 Uhr

Ich verkaufe meine immer… :)

Micha 14. April 2013 um 14:46 Uhr

Vielen Dank! Mega Blogeintrag

Mike 14. April 2013 um 14:56 Uhr

Bei mir hängt ein altes an der Wand und dient als Panel zur manuellen Steuerung der Hausautomation sowie als Sprechanlage für die Klingel(endlich mal ordentliche Töne und ruhige Stunden!).

Dafür nötig, in meinem Falle: Handy, Tasker, Tellstick Net, RemoteStick sowie einiges an Hardware (Funkschalter, …) auf 433MHz.

Loretta Eichhorn (@daswarkeinhuhn) 14. April 2013 um 15:34 Uhr

Nachdem ich mir anstatt des Motorola Defy ein Defy+ zugelegt hatte nutze ich gerne beide im Verbund beim Autofahren -> Defy+ zum telefonieren & als Hotspot, das alte Defy als Navi & Musicplayer. Demnächst wird das Defy+ wahrscheinlich durch ein Xperia Go ersetzt, dann wird das Defy zu Hause eingesetzt als IP-Webcam.

Knut 14. April 2013 um 16:10 Uhr

Man kann sein heutiges Android-Teil auch gut verpacken und in 30 Jahren wieder rausholen, als Anschauungsmaterial für seine Enkel!

Mal abgesehen davon, das der Wert eine Gerätes nach ca. 15-20 Jahren ja auch schon wieder ansteigt!

Caschy: Ein toller Beitrag!!!

Knut 14. April 2013 um 16:20 Uhr

Noch was:

Wenn die Hersteller pfiffig wären, würden sie jedem Altphone-Besitzer 5 oder 10 Euro bieten, wenn diese das Gerät an den Hersteller zurückschickt. Der könnte dann anhand der Abnutzung (Kratzer&Co), Defekten (Innenleben) und Display gucken, wo er seine Geräte noch besser machen kann!

Nen 10 Euro-Gutschein für den Play-Store geht natürlich auch!

Guntram 14. April 2013 um 16:56 Uhr

@Knut: ich glaube, die würden sich eher eher ärgern, daß das Gerät so lange überlebt hat und würden schauen, wo sie zu stabil gebaut haben…

Mike 14. April 2013 um 16:56 Uhr

@Knut, 10€ vom Hersteller ist schon fairer als manch anderer Rückkäufer/Materialverwerter bereit ist, zu bezahlen – traurig.

Ich hab hier zwölf noch funktionierende, aber derzeit nicht mehr genutzte Geräte liegen. Bei der Bucht bekommt man nix für und die T-Com bot mir so wenig, dass nicht mal die Kosten für das Parkhaus wieder reinkämen :(

tschookki 14. April 2013 um 18:04 Uhr

Tolle Infos. Jetzt weiß ich zum ersten mal wofür man so ein Android brauchen könnte.

mech0r 14. April 2013 um 18:27 Uhr

Man kann ein ausgedientes Android-Gerät auch als GPS-Tracker für sein Auto benutzen wenn man ein besonders hochwertiges hat oder in einer unsicheren Gegend parkt.
- das Gerät platt machen
- mit Sperrcode versehen
- eine geeignete App installieren und einrichten (z.B. https://play.google.com/store/apps/details?id=com.fsp.android.c&hl=de )
- das Gerät irgendwo im Auto verstecken wo es nicht gleich sichtbar ist jedoch noch GPS-Signal empfängt. Beispiel: Irgendwo hinten im Kofferraum viele neue Autos haben hier eine 12V-Steckdose an die man das Gerät anschließen kann (KFZ-Charger -> Micro-USB)
- wenn das Fahrzeug gefahren wird läd der Akku und wenn nicht lebt das Gerät vom Akku, da man das Gerät ja platt gemacht hat und alles nicht notwendige (Bluetooth, Synchronisierung usw.) deaktiviert hat lebt der Akku dann auch ohne Probleme 4-5 Tage im Stand-By

Ultraweibchen 14. April 2013 um 19:57 Uhr

Mein altes dient mir nun als Wecker.

Sebastian 14. April 2013 um 20:11 Uhr

Nur so als Tipp: “IP Webcam” arbeitet übrigens auch wunderbar mit der Synology Surveillance Station zusammen.

Stephan 14. April 2013 um 20:50 Uhr

Mein altes S2 ist dauerhaft und fest installiert in meinem Auto, und dient als Spotify-Player/Zuspieler zur Anlage :D

Danke für den Artikel, Caschy! Ist ne Menge Inspiration :)

Marcel 14. April 2013 um 20:52 Uhr

Das tollste aber daran ist: man kann mit telefonieren. :D

Wolfgang 14. April 2013 um 21:07 Uhr

Mein Milestone fristet sein Gnadenbrot als Navi auf dem Motorrad – mit MapFactor Navigator.

Mario 14. April 2013 um 22:32 Uhr

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.zpwebsites.linuxonandroid&feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImNvbS56cHdlYnNpdGVzLmxpbnV4b25hbmRyb2lkIl0.
Hiermit bekommt man eine richtige Linux Distribution drauf. Hab ich mal auf meinem alten Xoom probiert. Die Oberfläche ist zwar ruckelig und man darf natürlich keine Performancewunder erwarten, aber für Serverdienste (die man ja eh über ssh verwaltet) sicherlich zu gebrauchen. Vor allem für den, der weiter oben nach einem SVN/Git fragt vielleicht interessant.

ich 14. April 2013 um 23:09 Uhr

Witzig, die iOhone-Trolle hier.

Aber ich habe ne ganz super Lösung, was ich mit meinem SGS1 noch anfange: Weiterbenutzen. Funktioniert nämlich immer noch ganz toll.

wraku 15. April 2013 um 00:26 Uhr

Super Beitrag.
Dafür liebe ich diesen Blog.
Danke!

Bernd 15. April 2013 um 03:42 Uhr

Also ich finde einige Beispiele bisschen überzogen. Einen Server mit einem Handy zu bauen, statt einem RaspberryPi finde ich schon seltsam. Das ist dann wohl mehr der Spaß am Hacken.

Aber ich muss sagen, das versteckte Handy im Auto als Diebstahlschutz finde ich ehrlich gesagt gerade ziemlich genial.

werner67 15. April 2013 um 07:58 Uhr

@Bernd: Warum seltsam? Den Raspberry muss ich kaufen, das alte Handy hab ich für lau.

Martin 15. April 2013 um 09:20 Uhr

Ich kann mich Bernd nur anschließen. Die Rechenleistung eines Android-Phones für Serverdienste dürfte selten für vernünftiges Arbeiten ausreichen. Und an die vorkonfigurierten (komfortablen) Dienste einer FritzBox oder eines Synology-NAS kommen die vorgestellten Lösungen sicher ebenfalls nicht ran.

Eine Indoor-Überwachungskamera lasse ich noch gerade gelten – kommt halt darauf an, wie die Kamera-Auflösung im Dämmerlicht einer Wohnung ist. ABER: eine Kamera zeichnet zwar ggf. einen Einbruch auf aber die Täter werden doch eher selten geschnappt. Und verhindern kann die Kamera den Diebstahl von Wertgegenständen ebenfalls nicht!

GPS-Tracker/Diebstahlschutz im Auto… was nutzt es mir, wenn mein Auto in kürzester Zeit in Osteuropa landet und dann in Einzelteile zerlegt wird? Zudem habe ich die Befürchtung, dass die permanente Stromversorgung des Handys doch irgendwann der Fahrzeugbatterie zu schaffen macht.

Ohne Cashys Leistung beim Recherchieren für den Artikel schmälern zu wollen – das sind zwar alles nette Anregungen und ich habe im ersten Moment überlegt, ob ich mir nicht ein preiswertes Gerät zulegen sollte aber nach dem zweiten Nachdenken fällt mir aktuell kein wirklicher Nutzen ein.

Mario K. 15. April 2013 um 09:32 Uhr

@Bernd
Kann das Argument nicht so ganz nachvollziehen. Mein Pi hat eine 700 Mhz ARM SoC. Das alte Handy meiner Mutter (ein S1) hat einen 1Ghz SoC. Performancemäßig sollte das wenig Unterschied machen. Und das Argument, es sei der Spaß am Basteln verstehe ich gar nicht. Wie stellst du dir vor, wie das mit dem PI funktioniert? Reinstecken und geht? Da muss man schon ein bißchen Ahnung haben was man tut, vor allem wenn es richtung Server Dienste gehen soll und nicht nur ein wenig XBMC Client spielen. Beim Handy und den vorgestellten Apps wird alles über die GUI der App eingerichtet, was hier mehr Basteln ist liegt wohl auf der Hand ;)

Mario K. 15. April 2013 um 09:34 Uhr

ach und @Martin
Fritz und Synology Geräte für 200 € – 1.000 € mit einem Handy zu vergleichen, dass bei mir zuhause vielleicht noch rumliegt ist ein wenig .. naja .. sinnlos ;) Klar, alles in dem Artikel hier kann man wenn man richtig Asche hinlegt tausend mal besser haben. Aber eben nicht für das Geld bei dem Stromverbrauch.

Und für ein kleines SVN für ein Hobbyprojekt sollte es schon reichen.

BrainMcFly 15. April 2013 um 09:49 Uhr

@Lukas K. was kostet das Desire im Dauerbetrieb.
Das kommt drauf an
Maximaler Ladestrom beim Desire ist 1Ampere, wenn ich bei durchschnittlicher Nutzung al reinschaue liegt die Stromaufnahme so im Schnitt um die 300mA. Rechnen wir also Großzügig mit 500mA. Am USB Port sind 5Volt Spannung.
0,5A*5Volt=2,5 Watt Leistungsaufnahme.
Das ganze mal 24Stunden und mal 365 Tage ergibt 21,9Kilowattstunden. Bei 28 Cent pro kW/h ergibt das 6,13 Euro kosten.

Wenn das Desire permanent auf Vollast läuft und selbst wenn man ein ganz ganz schlechtes Netzteil mit ganz schlechtem Wirkungsgrad benutzt ist man insgesamt deutlich unter 20 Euro pro Jahr

Phillip Ortiz Göthling 15. April 2013 um 12:29 Uhr

Super Artikel. Werde mein altes S2 wohl als Alarmanlage weiter verwenden.

Peter 15. April 2013 um 13:01 Uhr

Ich verkaufen die alten Andriods. Entweder privat oder bei Wirkaufens.

Meist erhalte ich um die 40 Euro pro Gerät.

Was ich aber eher glaube ist das in Zukunft viel mehr Smartphone Besitzer ihre Geräte länger nutzen werden. Die kaufen sich dann vielleicht nur alle 4 Jahre ein neue Smartphone, dafür ist diese dann aber meist auch ein höherwertiges.

Albert 15. April 2013 um 13:46 Uhr

Super Artikel. Eine menge Inspiration. Danke dafür.

Mario K. 15. April 2013 um 15:03 Uhr

@BrainMcFly
Warum verschandelst du deine perfekt erklärte Rechnung mit der 20€uro Einschätzung am Ende? :P

Um deine Rechnung mal zurückzurechnen, um 20€ pro Jahr zu haben, müsste man 71,42kWh verbrauchen; das sind über 8 Watt; was wiederrum bei 5 Volt 1.6 Ampere wären. Das Desire Netzteil sollte soweit ich mich zurück erinnere maximal 1 Ampere leisten. Und das ist (hast du ja schon angedeutet) kein Dauerzustand. Realistisch ist hier tatsächlich ein Mittel von 500mAh. Zur Sicherheit könnte man hier mit 700mAh rechnen, aber über das dreifache als Sicherheit angeben vermittelt meiner Meinung nach doch einen zu sehr falschen Eindruck ;)

Man kann wohl eher sagen, dass man zwischen 6 und 8€ im Jahr liegt.

Anton 17. April 2013 um 10:48 Uhr

Bin mir nicht sicher, ob bei Mikes Kommentar auch diese Lösung inbegriffen war http://stadt-bremerhaven.de/steckerchecker-steckdose-mit-dem-smartphone-bedienen/
Bin momentan im renovieren und überlege mir das alte Smartphone als Bedienfeld für meine Lampen zu nutzen. Z.B. eine Funksteckdose zwischen Trafo und Lichtschalter für die LED Deckenbeleuchtung zu schalten und dann mit Smartphone zu bedienen. Aber wenn, dann lieber hiermit http://fotoallerlei.com/powerswitch-deine-funksteckdosen-auf-dem-smartphone/
(techn. Details, wie einfacher Wechsel zw. analogem Schalten und Smartphone sind noch in Bearbeitung)

Patrick Schneider 19. April 2013 um 10:29 Uhr

Gerade der letzte Punkte würde mich sehr interessieren, Anton!

Torsten Groth 4. Mai 2013 um 19:49 Uhr

Ich würde gern mein altes X3 als Drahtlos-Empfänger an die Stereoanlage hängen. Zur Steuerung würde ich gern von meinem aktuellen Handy Musik von meiner NAS auswählen und auf dem X3 abspielen (läuft dann auf Stereoanlage), quasi als DLNA-Output.
Geht das irgendwie? Bis jetzt bin ich zu blöd dazu.. Hat jemand Tips?
Und ja, Sonos kenne ich.. Wurde getestet, ist super, leider zu teuer ^^

Philipp M 21. Juni 2013 um 20:20 Uhr

@ Mario K. Genau das schreibt er ja: Selbst bei etwas höherem Stromverbrauch bleibt man bei weit unter 20€ im Jahr, und 6€ ist weit unter 20!
Ist also alles ok mit der Rechnung! ;)

Peet 9. Oktober 2013 um 10:08 Uhr

Noch eine weitere Idee die ich kürzlich für gerade einmal 7 Euro realisiert habe.

Der Wechselrichter unserer PV-Anlage lässt sich leider nur über Bluetooth auslesen. Mit einem alten Android-Handy und der APP FelixSolar für 7 Euro werden die Werte im 15Minuten Takt auf das Portal pvoutput.org übertragen. So sind sie von unterwegs einsehbar. Sicherlich Spielerei, aber die Lösung vom Hersteller hätte mehr als 200 Euro gekostet ;-)

Alex 3. November 2013 um 13:43 Uhr

@Torsten Groth
Genau an dem selben Projekt bin ich auch gerade dran.
Habe mir dazu von Bekannten ein altes Android Handy besorgt und teste gerade die App “BubbleUPnP”. Diese läut auf dem handy, dass an die Stereoanlage via Klinke angeschlossen wird. Nun kannst du mit deinem zweiten Handy, PC oder iPad die Wiedergabe auf dem angeschlossenen Handy steuern. Dabei kannst due ntweder Musik wiedergeben, die auf dem Handy gespeichert ist oder du streamst Musik vom PC, Handy, iPad auf das angeschlossene Handy und es wird wiedergegeben.

Jetzt such eichnur noch eien Möglichkeit auch Webradio Sender auf dem angeschlossenen Handy aus der ferne wiederzugeben.

Jemand eine Idee?

Die kostenlose Variante ist beschränkt auf eien bestimmte Ordnertiefe und nicht alle Funktionen werden unterstützt. Die Pro kostet ~4€.


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